Heimstärke soll Hertha gegen Frankfurt helfen

Heimstärke soll Hertha gegen Frankfurt helfen

Siebter gegen Fünfter, Berliner Heim- gegen Frankfurter Auswärtsstärke: Es ist angerichtet für das Topspiel am Samstagabend.

Vedad Ibisevic

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Pal Dardai über Herthas Kapitän Vedad Ibisevic (im Bild): «Wir brauchen ihn als Typ und Spieler.»

Das Frankfurter Knipser-Trio Luka Jovic, Sebastian Haller und Ante Rebic nötigt auch Herthas Chefcoach Pal Dardai großen Respekt ab. Eintracht komme am Samstag (18.30 Uhr) mit «ein paar sehr starken, gefährlichen Angreifern» zum Topspiel der Fußball-Bundesliga ins Olympiastadion, bemerkte der Ungar. Jovic (10), Haller (9) und Rebic (5) haben mit ihren Toren maßgeblich für den erstaunlichen Höhenflug der Hessen gesorgt. «Wenn wir anschauen, wie die Saison bisher gelaufen ist, ist die Eintracht für mich klarer Favorit», sagte Dardai vor der 14. Liga-Runde.

Hertha nach Sieg in Hannover im Aufwind

Doch der Kämpfer auf der Berliner Trainerbank schloss gleich an: «Wir sind heimstark und zeigen eine Steigerung. Wir sind jetzt erst mal raus aus dem Loch.» Das jüngste 2:0 der «Alten Dame» Hertha in Hannover hat in der Hauptstadt für einen Stimmungsumschwung gesorgt nach sechs Partien ohne Sieg. «Gegen Hannover haben wir es gemeinsam wieder geschafft, nur wenig zuzulassen und dem Gegner kaum Chancen gegeben. Daran müssen wir anknüpfen», betonte Herthas Australier Mathew Leckie.

Ibisevic und Selke als Doppelspitze

Dem Turbo-Trio der Gäste wird Dardai aller Wahrscheinlichkeit nach eine Angriffs-Doppelspitze mit dem «alten Mann» Vedad Ibisevic (34) und dem ehrgeizigen Jungprofi Davie Selke (23) gegenüberstellen. Die Doppellösung hat in Hannover funktioniert, Kapitän Ibisevic markierte sein 116. Bundesliga-Tor, das sechste in der laufenden Spielzeit. «Dass wir Vedad zum Kapitän gewählt haben, ist nicht umsonst», sagte Dardai. Er treibe die Mitspieler verbal und mit seiner Körpersprache immer wieder an und habe eine «Vorbildfunktion», ergänzte er.

Ibisevics Leader-Qualitäten sind gefragt

Dardai verordnete seiner Mannschaft für den Hinrunden-Endspurt eine mutigere Spielweise. Ibisevic, seit 2015 in Berlin, bekommt in seinem 301. Bundesligaspiel eine besondere Rolle. «Wir brauchen ihn als Typ und Spieler», unterstrich der Trainer. Die Aufgabenverteilung mit Nebenmann Selke habe «gut geklappt» - Fortsetzung erwünscht.

Dardai will gegen Frankfurt mehr ins Risko gehen

«Es kann sein, dass wir einen Tick zu offensiv sind», räumte der Berliner Chefcoach zwar ein. Das Risiko aber soll sein Team eingehen, ohne «Harakiri zu spielen». Unentschieden - fünf Mal - habe man in dieser Saison schon zu oft gespielt. «Uns bringt es nur weiter, wenn wir dieses Spiel gewinnen. Die letzten vier Spiele wollen wir mehr Risiko gehen», sagte Dardai. Mit einem Sieg kann Hertha (Siebter mit derzeit 20 Punkten) zum Fünften Eintracht (23) aufschließen.
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Heimbilanz (3-2-1) in dieser Saison gibt Hertha Zuversicht

In dieser Wertung liegen die Berliner vor den Frankfurtern, die aber auswärts mit vier Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen hinter dem FC Bayern und Borussia Dortmund das drittbeste Bundesliga-Team sind. Beste Voraussetzungen also für eine Spitzenmatch am Samstagabend. Übrigens: Vor einem Jahr hatte die Eintracht im Olympiastadion mit 2:1 gewonnen. Dafür hat Hertha gegen keinen anderen aktuellen Erstligisten eine so gute Bilanz wie gegen Frankfurt: 28 Siegen stehen nur 16 Niederlagen gegenüber.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 7. Dezember 2018 14:14 Uhr

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