Dardai: Hertha soll im Spiel gegen München «Spaß haben»

Dardai: Hertha soll im Spiel gegen München «Spaß haben»

Vor dem Auswärtsspiel bei den übermächtigen Bayern nimmt Hertha-Trainer Pal Dardai seiner Mannschaft den Druck. Seine Spieler sollen in München Spaß haben - vielleicht ist eine Überraschung drin.

Pal Dardai

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Berlins Trainer Pal Dardai.

Seinen Humor hat Pal Dardai vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe bei Bayern München nicht verloren. «Ich war schon in der Bibliothek und habe ein Buch gesucht, in dem steht, wie man Bayern schlagen kann», sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC am Donnerstag. «Doch so ein Buch gibt es leider nicht», fügte er schmunzelnd hinzu. Dardai möchte seiner Mannschaft vor der Partie am Samstag in der Allianz-Arena (15.30 Uhr, 24.02.2018) «keinen unnötigen Druck» aufhalsen. Jeder Spieler solle stattdessen «Spaß haben», betonte der Hertha-Coach.

Dardai hofft auf gute Tagesform gegen Bayern München

«Wir brauchen in München eine gute Tagesform», sagte Dardai. Die war zuletzt bei seiner Mannschaft jedoch weniger gut. Die 0:2 (0:1)-Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen den abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 war für Dardai «das schlechteste Heimspiel, seit ich hier Trainer bin». Die Bilanz von Bayern München aus den vergangenen Wochen ist hingegen atemberaubend. In den letzten 14 Pflichtspielen hat die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes 14 Siege eingefahren.

Dardai: Bayern spielt sehr konzentriert

Dass die Bayern aufgrund ihrer Dreifachbelastung durch Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal möglicherweise etwas nachlässiger agieren, glaubt Dardai nicht: «Wenn ich Bayern-Spiele sehe, spüre ich selten, dass sie unkonzentriert sind.»

Hertha-Manager Preetz: «Wenig Räume zulassen»

Für Hertha-Manager Michael Preetz wird es «wichtig, dass wir wenig Räume zulassen». Bayern sei die beste Mannschaft Deutschlands und eine der besten Europas. «Da wäre es wenig überraschend, wenn das Spiel vorwiegend in unserer Hälfte stattfindet», sagte Preetz. Herthas Rekordtorjäger ist jedoch überzeugt davon, dass die Berliner einige Torchancen bekommen. «Und diese wenigen Situationen müssen wir dann nutzen.»

Ibisevic, Maier, Schieber und Rekik fehlen

Immerhin hat sich die Personallage bei den Berlinern ein wenig entspannt, nachdem anfangs der Woche noch etliche Spieler auszufallen drohten. Mit Vedad Ibisevic (Nasenbeinbruch), Arne Maier (Grippe) und Julian Schieber (muskuläre Probleme) stehen nur drei Profis nicht zur Verfügung. Auf Innenverteidiger Karim Rekik, der nach wochenlanger Verletzungspause erst anfangs der Woche wieder ins Mannschaftstraining einstieg, verzichtet Dardai noch freiwillig. «Karim soll erstmal in einem Testspiel bei der U 23 Spielpraxis sammeln», sagte der 41-Jährige.

Weiser und Duda können spielen

Mitchell Weiser und Ondrej Duda können dagegen auflaufen. Beide mussten in den vergangenen Wochen wegen unterschiedlicher Blessuren immer wieder pausieren. Insbesondere Duda könne mit seiner Spielstärke dem Team in München helfen, sagte Dardai. «Aber ob er von Anfang an spielt oder auf der Bank sitzt, weiß ich noch nicht.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. Februar 2018