Preetz sieht Kurs bestätigt: Fortschritte schneller als erwartet

Preetz sieht Kurs bestätigt: Fortschritte schneller als erwartet

Hertha BSC setzt im Traditionsduell gegen den Hamburger SV auf die neuen Stärken und will die Positiv-Serie ausbauen.

Hertha-Manager Michael Preetz

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Hertha-Manager Michael Preetz. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Bei 64 bisherigen Aufeinandertreffen hat Hertha einen Sieg mehr (26) als der HSV (25). Die letzten vier Partien hatten die Berliner jeweils ohne Gegentor gewonnen. «Wir haben eine neue Situation, eine neue Mannschaft», betonte Trainer Pal Dardai, der nach seinem Wechsel vom Interims- zum Chefcoach den Berliner Fußball-Bundesligisten in sieben Spielen auf Platz sechs geführt hat.
«Man musste nicht davon ausgehen, dass es so schnell schon greift», sagte Manager Michael Preetz zur neuen Spielphilosophie des Dardai-Teams (11 Punkte): Mehr Ballbesitz, mehr Kontrolle. Auch Konkurrenztrainer Bruno Labbadia hat die positive Hertha-Tendenz erkannt: «Hertha hat kluge Schritte gemacht mit den Neuen», bemerkte der HSV-Trainer: «Und mit Vedad Ibisevic haben sie einen Schlüsselspieler bekommen.» Dardai lässt am Samstag (15.30 Uhr) im Olympiastadion Ibisevic zusammen mit Salomon Kalou stürmen.
«Die Spieler sehen, dass es funktioniert und entwickeln gewisse Stärken», betonte Preetz: «Es ist so für den Trainer auch einfacher, kritische Dinge anzusprechen.» Das Defensivverhalten bei Standards, der letzte Pass und die Chancenverwertung stehen in der Verbesserungsliste ganz oben. «Wenn wir den dritten Heimsieg hinkriegen vor 60 000 Fans, dann wächst etwas zusammen», sagte Dardai. Auf Torwart Thomas Kraft und Verteidiger John Anthony Brooks, die nach Verletzungspausen Rückschläge erlitten, muss der Ungar wie auf sechs weitere verletzte Akteure verzichten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 2. Oktober 2015 16:06 Uhr

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