DSO startet in zweite Saison mit Robin Ticciati

DSO startet in zweite Saison mit Robin Ticciati

Auch in seiner zweiten Spielzeit beim Deutschen Symphonie-Orchester setzt Chefdirigent Robin Ticciati auf große Werke und ungewöhnliche Spielorte.

Dirigent Robin Ticciati

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Mit dem Briten Robin Ticciati geht das Deutsche Symphonie-Orchester dieses Jahr in die zweite Runde. Foto: Paul Zinken/Archiv

Neben der Aufführung etwa aller vier Symphonien von Johannes Brahms innerhalb einer Woche in der Berliner Philharmonie oder Claude Debussys «Pelleas et Mélisande» steht in der kommenden Saison eine Uraufführung von Aribert Reimann, «Fragments de Rilke», auf dem Programm, wie das DSO am Donnerstag (19. April 2018) mitteilte.

Ticciati will DSO neue Perspektive bieten

Er wolle «in die Tiefe» des klassischen Repertoires» eintauchen und dem DSO damit eine neue Perspektive bieten, sagte der 35-Jährige vor Journalisten. Der Brite leitete bis 2017 das Scottish Chamber Orchestra und ist Musikdirektor des Glyndebourne Opernfestivals.

Kent Nagano kommt als Gastdirigent

In der Saison 2018/19 hat Ticciati auch zeitgenössische Werke vor, unter anderem des Briten George Benjamin und der russisch-amerikanischen Komponistin Lera Auerbach. Zu den Gastdirigenten der kommenden Spielzeit gehören zwei ehemalige DSO-Chefs: Kent Nagano und Ingo Metzmacher kehren für Gastauftritte nach Berlin zurück. Auch Roger Norrington und Christoph Eschenbach werden das Orchester leiten.

Spontanorchester im Einkaufszentrum

Zwei erfolgreiche Konzertformate sollen in der kommenden Spielzeit fortgesetzt werden: die moderierten «Casual Concerts» und der «Symphnoc Mob», mit dem Ticciati zuletzt im vergangenen Herbst mehr als 1000 Teilnehmer zu einem Spontanorchester in einem Einkaufszentrum zusammenführte.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. April 2018