Filmvorführung "Uferfrauen - lesbische L(i)eben in der DDR"

Umrisse von sechs Frauen, in in verchiedenen Farben auf die Berliner gemalt sind

10. Juli 2025

Im Rahmen der Queeren Aktionswoche 2025 zeigen wir den Dokumentarfilm „Uferfrauen-Lesbisches L(i)eben in der DDR”. Die Filmemacherin Barbara Wallbraun ist bei der Auffühung in der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda zu Gast und kommt mit uns und dem Publikum ins Gespräch.

Der Dokumentarfilm „Uferfrauen-Lesbisches L(i)eben in der DDR“ von Barbara Wallbraun porträtiert sechs lesbische Frauen, die in der DDR lebten. Die Protagonistinnen erzählen ihre sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten: Beispielsweise vom Leben im Berlin mit einer zart aufkeimenden lesbischen Subkultur, die auch vom DDR-Staat überwacht wurde oder vom Leben eines Langzeitpaares in einem sachsen-anhaltinischen Dorf. Um fehlende Archivaufnahmen zu kompensieren, arbeitet der Film mit liebevoll gestalteten Animationssequenzen. Die Regisseurin benötigte insgesamt sieben Jahre für die Fertigstellung des Films. Der Prozess war geprägt von vielen Rückschlägen. Davon wird Barbara Wallbraun im anschließenden Publikumsgespräch berichten und auch über ihre momentane politische Aufklärungsarbeit in den ländlichen Regionen Sachsens. Zu diesen und mehr Themen, wollen wir gern mit euch ins Gespräch kommen.

10. Juli 2025 // 18-21 Uhr
- Einlass ab 17:30 Uhr
- Anmeldung unter diesem Link
- Filmvorführung auf Deutsch (Lautsprache)

Barrierefreiheit: Barrierearmer Veranstaltungsort. Rampe vorhanden. Rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden. Bei Bedarf kann die Veranstalterin unterstützen. Eine E-Mail an die Veranstalterin bzgl. Unterstützungsbedarfe für die Teilnahme an der Veranstaltung ist erwünscht.

Portraitfoto Barbara Wallbraun mit halblangem, lockigen, blondem Haar

Barbara Wallbraun ist 1983 im thüringischen Eichsfeld geboren und aufgewachsen. Seit ihrem Studium der Kultur- & Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg produziert sie eigene (dokumentarische) Filmprojekte. Seit fast 20 Jahren arbeitet sie überregional als freiberufliche Film- und Medienpädagogin mit Kindern und Jugendlichen und gibt pädagogische Fortbildungen für Lehrer*innen. Außerdem arbeitet sie als Referentin u.a. zu den Themen „Lesben im Visier der Staatssicherheit” sowie „Frauen und ihre Rolle(n) im Filmbusiness“ und organisiert Workshops zu intergenerativem lesbischen Austausch. Ehrenamtlich war sie Initiatorin und Organisatorin des Leipziger Kurzfilmwanderkinos Mauerstreifen (2005-2013), dem queeren Leipziger Filmfestival Paranoid Paradise #2 (2011) und saß in diversen Kurzfilmjurys. Wallbraun ist Mitbegründerin des Netzwerk Medienpädagogik Sachsen.

Illustration von Berliner Häusern und Informationen zur Queeren Aktionswoche

Die Queere Aktionswoche 2025 wird in Zusammenarbeit mit mehr als 20 queeren Gruppen, Projekten, Beratungsstellen und Initiativen geführt. Unser Ziel ist es, bezirksübergreifend sichtbare Räume für Begegnung, Teilhabe und Empowerment zu schaffen – durch Workshops, Kulturformate, offene Räume und politische Bildung. Mit unserer QAW möchten wir LSBTIAQ*-Projekte und Initiativen zu unterstützen, indem der Fokus auf der niedrigschwelligen gemeinsamen Bereitstellung und Nutzung von materiellen und immateriellen Ressourcen, Kompetenzen und Räumen liegt. Die Intersektionalität sowie der interkulturelle und intergenerationelle Austausch bilden den Kern unserer Queere Aktionswoche.
Das ganze Programm der Queeren Aktionswoche findet sich hier.

Die Queere Aktionswoche wird gefördert durch den Bezirksfonds Queeres Leben in den Bezirken der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung mit Unterstützung der Ansprechperson Queeres Berlin und des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.

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