Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

Das Jüdische Museum zeigt die größte Ausstellung zum Judentum in Europa. Das ungewöhnliche Gebäude gehört zu den architektonischen Highlights Berlins.

  • Jüdisches Museum© dpa
  • Jüdisches Museum© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Burkhard Katz
  • Jüdisches Museum© dpa
  • Jüdisches Museum© Jüdisches Museum
Das Jüdische Museum Berlin ist nicht zuletzt wegen der einzigartigen, ausdrucksstarken Architektur des von Daniel Libeskind gestalteten Neubaus (1993–98) ein Muss für Besucher aus aller Welt. Der berühmte amerikanische Architekt wollte mit der verwinkelten Gestaltung des Gebäudes die Zerstörung jüdischen Lebens in Deutschland physisch erlebbar machen. Der Zickzack-Grundriss kann mit einem zerrissenen Davidstern assoziiert werden. Die schrägen, bizarren Fenster scheinen die Zinkhaut des Museums zu zerschneiden.

Innenraum des Jüdischen Museums

Genial ist die Anordnung der Innenräume. Nirgendwo gibt es eine klare Struktur, leere Betonschächte stehen im Gebäude wie sperrige Barrieren. Diese "voids" erinnern an die brutale Vernichtung der Juden während der NS-Diktatur.
Jüdisches Museum Berlin
© Jüdisches Museum Berlin / Svea Pietschmann, Andre Wagenzik

Das Jüdische Museum als Event-Location

Das Jüdische Museum gehört seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 nicht nur zu den bemerkenswertesten Einrichtungen in der europäischen Museumslandschaft, sondern es ist gleichzeitig eine Event-Location für Firmenevents aller Art. mehr

Fotostrecke

  • Jüdisches Museum© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Günter Schneider
    Jüdisches Museum Berlin

Ehemaliges Kammergericht als Teil des Jüdischen Museums

Teil des Museums ist einer der seltenen Barockbauten (1734/35) Berlins, das einstige Kammergericht. Dessen Innenhof überdachte Libeskind mit einem expressiv gestalteten Glasdach, welches eine Laubhütte symbolisiert. In einer 2012 von Libeskind umgestalteten ehemaligen Blumengroßmarkthalle auf der anderen Seite der Lindenstraße ist die Akademie des Jüdischen Museums untergebracht.
Synagoge im Prenzlauer Berg
© dpa

Insider-Tipp: Synagogen in Berlin

Von den einst zahlreichen Synagogen in Berlin haben nur wenige die Zeit des Nationalsozialismus überstanden. Wo diese zu finden sind und wie sie besichtigt werden können. mehr

Informationen

Adresse
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Telefon
030 259 93 300
Internetadresse
www.jmberlin.de
Öffnungszeiten
täglich 10 bis 20 Uhr, 10. November und 24. Dezember geschlossen
Eintrittspreise
8,- Euro, ermäßigt 3,- Euro
Führungen
verschiedene thematische Führungen, Anmeldungen unter Tel. 030 259 93 305
Barrierefrei
Fast der gesamte Ausstellungsraum ist rollstuhlgerecht. Jede Führung wird auch in deutscher Gebärdensprache angeboten.
Architekt
Daniel Libeskind
Stil
Dekonstruktivismus

Nahverkehr

Bus

In der Nähe

Quelle: Jaron Verlag | Alle Texte, Fotografien und Grafiken auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Sie dürfen weder kopiert, vervielfältigt, übersetzt noch in anderer Weise verwendet werden.

| Aktualisierung: 8. Oktober 2018