Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

In Schöneweide ist das letzte in Berlin noch weitgehend erhaltene NS-Zwangsarbeiterlager zu besichtigen, eines von ehemals mehr als 3000 im Stadtgebiet.

  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (1)© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/Matthias Steffen
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (2)© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/Andreas Schoelzel
    Gelaende des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Berlin Schoeneweide, hier ein Blick in /auf die Dauerausstellung. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit befindet sich auf dem Gelaende eines noch weitgehend erhaltenen ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager und gehoert zur Stiftung Topographie des Terrors.
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (6)© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/Andreas Schoelzel
    Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schoeneweide, hier ein Blick in die Ausstellung "Zwischen allen Stuehlen - Die Geschichte der italienischen Militaerinternierten 1943 - 1945".
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (4)© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/Andreas Schoelzel
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (3)© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/Andreas Schoelzel
    Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schoeneweide, hier ein Blick in die Dauerausstellung "Alltag Zwangsarbeit 1938 -1945".
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (5)© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/Andreas Schoelzel
  • Dokumentationszentrum für NS-Zwangsarbeit© Dokumentationszentrum für NS-Zwangsarbeit/Hoffmann
  • Dokumentationszentrum für NS-Zwangsarbeit© Dokumentationszentrum für NS-Zwangsarbeit/Hoffmann
Auf dem Gelände an der Britzer Straße, mitten in einem Wohngebiet, mussten ab Ende 1943 bis 1945 Zwangsarbeiter vor den Augen der Bevölkerung arbeiten. Das Lager wurde für 2.160 Zwangsarbeiter errichtet, über 400 wurden tatsächlich dort untergebracht. Seit 2006 kann das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit an dem historischen Ort besucht werden. Es informiert über die Geschichte der Zwangsarbeit unter dem NS-Regime, welches rund 26 Millionen Menschen zur Arbeit zwang.

Drei Dauerausstellungen informieren und bewahren Geschichte

Die Dauerausstellung «Alltag Zwangsarbeit 1938 - 1945» veranschaulicht die Geschichte der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus. Mittel Fotografien und Originalexponaten zeichnet die Ausstellung die Realität der Zwangsarbeit. Besonderer Fokus liegt auf den rund 8,4 Millionen Zwangsarbeiter, die aus den besetzten Gebieten verschleppt wurden.

Die Baracke 13 ist eines der ältesten Gebäude im Lager und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Zahlreiche Inschriften mit Namen und Daten bezeugen die Realität der dort internierten italienischen Zwangsarbeiter eindrücklich.

Unter dem Namen «Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1943-1945» befasst sich die dritte Dauerausstellung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit mit der Geschichte einer besonderen Gruppe Zwangsarbeiter: Den sogenannten italienischen Militärinternierten. Rund 650.000 italienische Arbeiter wurden nach dem Austritt Italiens aus dem Bündnis mit dem NS-Deutschland als Zwangsarbeiter in der Rüstung eingesetzt.
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Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

Adresse
Britzer Straße 5
12439 Berlin
Telefon
(030) 639 028 80
Internetadresse
www.ns-zwangsarbeit.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen
Eintrittspreise
Eintritt frei
Barrierefrei
Das Gelände ist rollstuhlgeeignet.
Führungen
Kostenlose öffentliche Führungen an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat um 15 Uhr, ohne Anmeldung, Treffpunkt ist die Baracke 2 in der Britzer Straße 5.
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© Joachim Donath/Berliner Wasserbetriebe

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Aktualisierung: 12. November 2019