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Geschichte

Bahnhof Köpenick, um 1930

Köpenick, um 1930

Die "Köpenicker Blutwoche"

Am 21. Juni 1933 begann in Köpenick die erste großangelegte Gewaltaktion gegen politisch Andersdenkende, Jüdinnen und Juden, bei der mindestens 24 Menschen starben. Anlass für die gezielten Verhaftungen boten das reichsweite Verbot des „Deutschnationalen Kampfrings“ und der SPD. Die "Köpenicker Blutwoche"

Opfer der Köpenicker Blutwoche, Anton Schmaus

Die Opfer der "Köpenicker Blutwoche"

Während der „Köpenicker Blutwoche“ agierten die Nationalsozialisten gezielt und öffentlich mit Einschüchterung, Folter und Mord gegen politisch Andersdenkende, Jüdinnen und Juden. Die Opfer der "Köpenicker Blutwoche"

Eingang zum Gefängnis mit ursprünglicher Tor- und Hofsituation, Datum unbekannt.

Das ehemalige Amtsgerichtsgefängnis, Foto nach 1945

Entstehung der Gedenkstätte

Schon bald nach Kriegsende pflegte man neben der juristischen Aufarbeitung in Köpenick die Erinnerung an die Opfer der „Blutwoche“ mit Gedenktagen, Straßenumbenennungen und Erinnerungstafeln. Entstehung der Gedenkstätte