Gedenkorte

Gedenkort Güterbahnhof Moabit_Holger Herschel

Gedenkort Güterbahnhof Moabit

Der Gedenkort Güterbahnhof Moabit erinnert seit 2017 daran, dass sich an dieser Stelle von 1942 bis 1944 der größte Deportationsbahnhof Berlins befand. Mehr als 32 000 Jüdinnen und Juden wurden von hier in die Ghettos und Vernichtungslager in den vom Deutschen Reich besetzten Gebieten im Osten abtransportiert. Als Sammellager wurden vor allem jüdische Einrichtungen wie die Synagoge in der Levetzowstraße missbraucht. Von dort wurden die Menschen vor aller Augen durch die Straßen Moabits getrieben. Damit widerspricht gerade der Gedenkort Güterbahnhof Moabit der deutschen Nachkriegslegende, dass der Holocaust im Verborgenen stattfand. Weitere Informationen

Lichtzeichen_GDO_Güterbahnhof_Moabit_Raumlabor

Ein Lichtzeichen zur Erinnerung an die Deportationen aus Berlin (1941 – 1945)

Raumlabor berlin entwickelte ein Lichtzeichen am Gedenkort Güterbahnhof Moabit, das an die Deportationen aus Berlin in den Jahren 1941 bis 1945 erinnert. An jedem dieser Jahrestage wird dort künftig nach Sonnenuntergang ein Lichtzeichen zu sehen sein, das an diese Ereignisse erinnert, an die historische Bedeutung dieses Ortes mahnt und ihn als Erinnerungsort sichtbar macht. Weitere Informationen

Gemeinde und Ehrengäste beim Verlassen der Synagoge nach dem Einweihungsgottesdienst am 7. April 1914

Ideenwettbewerb "Letzte Wege"

Unter Vorsitz des Künstlers Francesco Apuzzo diskutierte das Preisgericht am 10.12.2020 umfänglich alle eingereichten künstlerischen Entwürfe und entschied sich, keine Realisierungsempfehlung auszusprechen und das Preisgeld zu gleichen Teilen an die drei Siegerentwürfe zu vergeben. Weitere Informationen

Güterbahnhof Moabit

Hintergrund

Jahrzehntelang wurde über die Errichtung eines Gedenkorts am ehemaligen Güterbahnhof Moabit diskutiert. Dennoch, welche Bedeutung der Güterbahnhof Moabit tatsächlich bei der systematischen Deportation von Juden aus Berlin wirklich hatte, war lange Zeit nicht bekannt. Weitere Informationen

Informationsstele Elise und Otto Hampel

Visualisierung Informationsstele Elise und Otto Hampel

Vergabeverfahren

Auf Empfehlung eines Beratungsgremiums wurde die Künstlerin Ingeborg Lockemann mit der Gestaltung, Herstellung und Errichtung der Informationsstele für Elise und Otto Hampel beauftragt. Sie wurde am 21. Juli 2018 eingeweiht. Weitere Informationen

Hintergrund

Elise und Otto Hampel verteilten im Umfeld ihrer Wohnung im Wedding, von 1940 bis 1942 handbeschriftete Postkarten, in denen sie zum Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime aufriefen. Weitere Informationen

Amt für Weiterbildung und Kultur

Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte

Sachgebiet für Erinnerungskultur und Geschichte

Mitte Museum

Museumsstandort: Pankstr. 47, 13357 Berlin
So – Fr: 10 – 18 Uhr
Das Mitte Museum ist weitestgehend barrierefrei.

Dependance im Rathaus Tiergarten:
Mo – Fr: 10 – 18 Uhr
Das Rathaus Tiergarten ist barrierefrei.

Sachgebietsleitung für Erinnerungskultur und Geschichte / Museumsleitung:
Nathan Friedenberg

Stellvertretende Sachgebietsleitung Erinnerungskultur und Geschichte
Archiv und Sammlung:
Sigrid Schulze

Wissenschaftliche Forschung:
Kerstin Sittner-Hinz

Bibliothek:
Liane Wilhelm

Bildung und Vermittlung:
Michael Mohr