Auf unseren Seiten nutzen wir sprachliche Mittel, um geschlechtliche Diversität sichtbar zu machen. Dabei kann die Art der sprachlichen Mittel variieren. Diese Variationen sind dem Umstand geschuldet, dass unsere Inhalte sehr vielfältig sind und wir die Aktualität von Inhalten höher priorisieren als die Angleichung der Inhalte an ein einheitliches Sprachbild.
Genderasterix (*) mit der Endung “innen”
Bis 2024 haben wir Inhalte mit Genderasterix (*) und Endung “-innen” publiziert. Hiermit wollten wir sprachlich verdeutlichen, wenn ein Begriff nicht nur gedanklich sondern auch sprachlich Menschen mit verschiedenen Geschlechtsidentitäten einschließen soll. Wir bezogen uns dabei nicht nur auf zwei Geschlechtsidentitäten (Mann und Frau) sondern bezogen auch davon abweichende Geschlechtsidentitäten mit ein.
bei neu erstellten Inhalten im Gebrauch sind:
Vermeidung von geschlechtsspezifischen Ansprachen
Sofern es möglich und sinnvoll ist, vermeiden wir geschlechtsspezifische Ansprachen. Sofern sich einzelne Artikel auf geschlechtsspezifische Themen, wie z.B. Schwangerschaft beziehen, kann es auch zu geschlechtsspezifischen Ansprachen kommen. In der Sache setzen wir uns grundsätzlich für alle Beschäftigten ein, die von einem Thema betroffen sind, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität.
Nutzung von geschlechtlichen Berufsbezeichnungen in binärer Form (weiblich, männlich)
In einigen Fällen nutzen wir geschlechtsbezogene Berufsbezeichnungen, weil flektierte Formen von Adjektiven (z.B. “Erziehenden” statt “Erzieherinnen und Erzieher”) auch synonym für “erziehungsberechtigte” gedeutet werden kann.
An einigen Stellen nutzen wir geschlechtsbezogene Bezeichnungen für Personengruppen auch um die Lesenden direkter anzusprechen.
Uns ist bewusst, dass diese Lösung Personen nicht benennt bzw. anspricht, auf die diese Bezeichnungen nicht zutreffen (diverse / nichtbinär- geschlechtliche Personen sowie Personen ohne Geschlechtseintrag). Zum aktuellen Zeitpunkt sind uns keine von allen betroffenen Personengruppen akzeptierte Sprachregeln bekannt, die geschlechtliche Vielfalt sichtbar machen würden, ohne Barrierefreiheit in der Sprache durch Sonderzeichen einzuschränken.
Die Person, die unseren Webauftritt betreut (Paulin Jorek), freut sich über ernstgemeinte Hinweise, die die vorher genannten Kriterien erfüllen.