Inzidenz in Brandenburg nimmt weiter zu: Warnampeln auf Rot

Inzidenz in Brandenburg nimmt weiter zu: Warnampeln auf Rot

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich in Brandenburg im Vergleich zum Vortag leicht erhöht. Die Zahl der Corona-Ansteckungen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner stieg von 581,7 am Sonntag auf 585,4 am Montag, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. Der Wert liegt damit weiter viel höher als der Bundesdurchschnitt von 316. Schwerpunkt bleiben weiter der Süden und Südosten des Landes. Cottbus (1201,7) und die Kreise Spree-Neiße (923,8), Oder-Spree (846,2) und Elbe-Elster (829) verzeichneten die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen.

Die Warnampel in Brandenburg bleibt weiter dreimal auf Rot: Die Zahl neuer Krankenhauspatienten mit Covid-19 je 100.000 Menschen in sieben Tagen sank leicht von 6,3 auf 6,12. Der Anteil der Patientinnen und Patienten mit Covid-19 in Intensivbetten blieb mit Stand Sonntag bei rund 27 Prozent. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz steht die Ampel ebenfalls weiter auf Rot.
Derzeit werden 888 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, 194 von ihnen liegen auf Intensivstationen, hiervon müssen mit Stand Sonntag 158 beatmet werden.
791 neue bestätigte Corona-Infektionen kamen landesweit hinzu nach 1815 am Sonntag. Allerdings fehlten den Angaben zufolge von zwei Städten und vier Landkreisen am Montag noch Daten, die nachgemeldet würden.
Der Anteil der Bevölkerung, die vollständig geimpft ist, liegt nach Angaben des Robert Koch Instituts bei 63,7 Prozent. Darüber hinaus haben in Brandenburg bislang insgesamt 670 083 Menschen eine Auffrischimpfung erhalten, die Impfquote liegt in diesem Bereich mit Stand Sonntag bei 26,5 Prozent.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. Dezember 2021 13:18 Uhr

Aktuelle Meldungen aus Berlin