Tödliche Gewalttat: Urteil noch vor Weihnachten geplant

Tödliche Gewalttat: Urteil noch vor Weihnachten geplant

Im Prozess um die Tötung von vier Bewohnerinnen und Bewohnern eines Potsdamer Heims für Menschen mit Behinderung soll noch vor Weihnachten ein Urteil gesprochen werden. In genau einer Woche wolle das Gericht zunächst die Gutachterin zur Schuldfähigkeit der angeklagten ehemaligen Pflegekraft hören, bestätigte die Sprecherin des Landgerichts Potsdam, Sabine Dießelhorst, am Donnerstag. Am Freitag kommender Woche seien dann die Plädoyers und am 22. Dezember das Urteil geplant (AZ: 21 Ks 6/21, 486 Js 16517/21).

Justitia

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Eine Statue der Justitia hält eine Waagschale.

Die 52 Jahre alte ehemalige Pflegekraft ist wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt. Sie soll laut Anklage am Abend des 28. April in dem Wohnheim vier wehrlose Bewohner im Alter zwischen 31 und 56 Jahren mit einem Messer in ihren Zimmern angegriffen und tödlich verletzt haben. Eine 43 Jahre alte Bewohnerin überlebte nach einer Notoperation.
Laut einem Gutachten soll die 52-Jährige die Tat im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit begangen haben. Die Angeklagte hat sich im Prozess bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Dezember 2021 16:23 Uhr

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