Vorerst kein Homeoffice-Ticket in Berlin

Vorerst kein Homeoffice-Ticket in Berlin

Für Bus- und Bahnkunden in Berlin wird es vorerst kein «Homeoffice-Ticket» geben. Es war als rein digitales Kontingent von Fahrkarten gedacht, die in einem bestimmten Zeitraum genutzt werden können - so die Idee der Berliner Verkehrsbetriebe für ein Pilotprojekt im Berliner Stadtgebiet.

Berliner S-Bahn

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Im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg konnte darüber aber bisher keine Einigkeit erzielt werden, wie aus einer Verbandsmitteilung von Donnerstag (15. April 2021) hervorgeht. Für das Pilotprojekt bedürfe es eines weiteren Austausches, hieß es. Dabei solle es um ein flexibles Ticketangebot gehen, «das die unterschiedlichen räumlichen und verkehrlichen Bedingungen in Berlin genauso wie in Brandenburg berücksichtigt».
In dem Verbund machen rund 40 Verkehrsunternehmen beider Länder einen gemeinsamen Tarif. Welche konkreten Einwände es aus Brandenburg gab, blieb offen. Der VBB erklärte lediglich, dass die Beteiligten finanzielle, politische und gesellschaftliche Bedarfe abwögen. Mit Homeoffice-Tickets versuchen Verkehrsunternehmen, Kunden zurückzugewinnen, die in der Pandemie ihre Abonnements gekündigt haben. Stuttgart etwa hat ein digitales 10er-Tagesticket eingeführt für Kunden, die mal zu Hause und mal im Büro arbeiten. Auch die Deutsche Bahn hat für den Nahverkehr ein 10er-Tagesticket eingeführt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 16. April 2021 08:39 Uhr

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