Zum 25. Jubiläum: Viel Nachwuchs im Wildpark Schorfheide

Zum 25. Jubiläum: Viel Nachwuchs im Wildpark Schorfheide

Zum 25. Geburtstag kann sich der Wildpark Schorfheide (Barnim) über zahlreichen Tiernachwuchs freuen.

Ein etwa drei Wochen altes Luchskätzchen neben seiner Mutter

© dpa

Ein etwa drei Wochen altes Luchskätzchen (Lynx lynx) ist neben seiner Mutter im Gehege im Wildpark Schorfheide zu sehen.

Luchsdame Luna sei tragend, berichtete Wildpark-Chefin Imke Heyter der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag (15. April 2021). Auch elf Zwergziegen, vier kleine Wollschweine und acht Pommernschafe seien in diesem Jahr schon geboren worden. Zudem werde bei den Ottern und eventuell auch bei den Elchen Nachwuchs erwartet - das wäre eine große Freude, so Heyter. Im vergangenen Mai waren Elch-Zwillinge gestorben - nach Angaben des Parks vermutlich aufgrund eines angeborenen Leberschadens. Das Aufziehen von Elchen ist nach Worten der Wildparkleiterin mit Blick auf Ernährung und Anfälligkeit gegenüber Parasiten sehr kompliziert.

Wildpark feiert am 21. April Geburtstag mit freiem Eintritt für Besucher

Wegen der Pandemie war der Wildpark Schorfheide von November bis Februar geschlossen. Seit der Wiederöffnung habe man viel Zuspruch durch die Besucher bekommen, berichtete Heyter. Der Park sei nach wie vor gut besucht, obwohl Führungen, Fütterungen und Einzelveranstaltungen ausfielen. Dafür wolle man sich zum bevorstehenden Jubiläum am 21. April 2021 mit freiem Eintritt bei den Besuchern bedanken. «Wir leben seit 25 Jahren ausschließlich von den Eintrittsgeldern», betonte die Wildparkchefin.

Wildpark-Chefin Heyter hat Angst vor erneuter Schließung

Den kommenden Wochen blickt Heyter mit Sorge entgegen. Zermürbend sei die Ungewissheit, ob der Park wegen der weiter steigenden Infektionszahlen aufbleiben dürfe. Frische Luft tue gerade in der Corona-Zeit gut und der Wildpark sei Balsam für die Seele, sagte Heyter. Vom Land fordert sie nachvollziehbare Schritte bei den Corona-Beschränkungen. In der Arbeit habe sich für ihre Mitarbeiter nicht viel geändert, die Tiere müssten trotz Krise versorgt werden. Das Hygiene-Konzept im Betrieb funktioniere, zudem könnten sich die Angestellten schon länger auf Corona testen lassen, dafür gebe es eine geschulte Mitarbeiterin.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. April 2021 16:23 Uhr

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