Sommer 2019: Berlin wärmstes Bundesland, Brandenburg zweiter

Sommer 2019: Berlin wärmstes Bundesland, Brandenburg zweiter

Berlin war nach vorläufigen Daten auch im Sommer 2019 wieder das wärmste Bundesland, Brandenburg lag auf dem zweiten Platz. Die Werte teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitag mit. In Berlin war es demnach durch den Großstadteffekt mit 21,3 Grad Celsius im Schnitt am wärmsten - wie bereits im vergangenen Jahr. Dabei verbuchte die Hauptstadt rund 805 Sonnenstunden und fast 170 Liter Regen pro Quadratmeter.

Sonnenblume im Sonnenlicht

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Ein Sonnenstrahl scheint durch die Blüte einer Sonnenblume. Foto: Frank May/Archivbild

Brandenburg folgte als zweitwärmstes Bundesland, in dem eine Durchschnittstemperatur von 20,6 Grad Celsius gemessen wurde. Das Land war sonnenscheinreich mit beinahe 810 Stunden und trocken mit knapp 135 Litern Regen pro Quadratmeter. Heftige Gewitter etwa in der Nacht zum 12. Juni sorgten den Angaben zufolge für große Mengen an Niederschlägen.
In Deutschland wurde der drittwärmste Sommer seit Beginn der regelmäßigen Messungen im Jahr 1881 beobachtet. Nur die Sommer der Jahre 2003 und 2018 waren wärmer. Der Sommer dieses Jahres sei unter anderem wegen der Hitzewelle vom 24. bis zum 26. Juli so heiß gewesen, bei der in Deutschland jeden Tag 40 Grad Celsius überschritten wurden. Im niedersächsischen Lingen (Ems) sei dabei der neue deutsche Rekord mit 42,6 Grad Celsius aufgestellt worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. August 2019 18:00 Uhr

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