Cottbus mit Zuversicht zum «Abstiegsknaller» in Jena

Cottbus mit Zuversicht zum «Abstiegsknaller» in Jena

Nach der locker übersprungenen Halbfinal-Hürde im Brandenburger Fußball-Landespokal richtete der FC Energie Cottbus den Blick auf den Klassenverbleib in der 3. Fußball-Liga. Für die Lausitzer steht nach dem 5:0 gegen den Sechstligisten Grün-Weiß Brieselang am Samstag bei Carl Zeiss Jena das nächste Endspiel an.

Claus-Dieter Wollitz

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Der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz feuert seine Spieler an. Foto: Frank Hammerschmidt/Archivbild

«Es wird ein weiterer Abstiegsknaller, wo wir alle Antennen ausfahren müssen. Wir rechnen mit viel Gegenwehr und Emotionen», sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz. «Wir sind Drittletzter und müssen noch zwei Plätze gutmachen. Aber die Tendenz stimmt.» Sieben Spieltage vor dem Saisonende hat der Aufsteiger zwei Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegszone.
Im Pokalduell mit dem seit zehn Partien sieglosen Club aus Brieselang hatte Energie vor 1090 Zuschauern in Falkensee wenig Mühe und schonte mehrere Stammspieler wie den angeschlagenen Kapitän Dimitar Rangelov und Mittelfeld-Regisseur Jürgen Gjasula. «Die Jungs, die zu Hause geblieben sind, konnten sich auf uns verlassen. Jetzt fokussieren wir uns alle gemeinsam auf das Spiel in Jena. Wir fahren mit breiter Brust dorthin und wollen gewinnen», sagte Kevin Weidlich.
Im zweiten Halbfinale spielen am 17. April die Regionalligisten FSV Luckenwalde und Optik Rathenow. «Es gibt keinen Wunschgegner. Wir haben nur den Wunsch, wieder den Landespokal zu gewinnen. Vorher müssen wir aber erstmal den Klassenerhalt schaffen», Wollitz.
Auch sein Trainerkollege Patrick Schlüter von Brieselang konnte dem Pokalabend unter Flutlicht trotz der Niederlage etwas Positives abgewinnen. «Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. Keiner verliert gern. Trotzdem können wir als Verein sehr zufrieden sein mit der Leistung gegen einen Drittligisten, auch wenn sich unser Plan schon nach drei Minuten mit dem ersten Gegentor erledigt hatte», sagte Schlüter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. April 2019 12:40 Uhr

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