Polizeieinsatz bei Messerstecherei in Neukölln gestört

Polizeieinsatz bei Messerstecherei in Neukölln gestört

Zwei Männer haben sich laut Polizei «vermutlich wegen einer Frau» in Berlin-Neukölln gegenseitig mit Messern angegriffen und verletzt. Sowohl der 25- als auch der 42-Jährige wurden zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Am Mittwochabend strömten demnach zahlreiche Familienangehörige und Freunde der Männer in die Sonnenallee, die den Polizeieinsatz teilweise störten. Laut Polizei sind die Verletzungen der zwei Männer nicht lebensgefährlich.

Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung wird nun ermittelt. Laut der Sprecherin stritten sich die zwei Männer zunächst auf dem Gehweg der Sonnenallee verbal, bevor sie sich mit Messern verletzten. Daraufhin habe der Jüngere in der nahegelegenen Wildenbruchstraße Polizisten informiert, die gerade mit einer Verkehrskontrolle beschäftigt waren.
Während des folgenden Einsatzes von Polizisten und Rettungskräften seien geschätzt bis zu 80 Menschen Menschen eingetroffen, von denen einige Polizisten beleidigt hätten. Die Einsatzkräfte hätten Verstärkung gerufen. Wie die Sprecherin erklärte, wollten vier Männer in einem Taxi einem Krankenwagen folgen. Polizisten hätten das nur verhindern können, indem sie die Insassen aus dem Fahrzeug holten und fesselten. Einer der Männer sei der Taxibesitzer gewesen. Alle vier konnten nach Überprüfung der Personalien wieder gehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. April 2021 15:45 Uhr

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