Prozess um Betrügereien falscher Polizisten vertagt

Prozess um Betrügereien falscher Polizisten vertagt

Ein Prozess gegen einen 35-Jährigen, der an Betrugstaten falscher Polizisten beteiligt gewesen sein soll, ist vor der Verlesung der Anklage vertagt worden. Das Berliner Landgericht gab damit am Dienstag einem Antrag der Verteidiger auf Überprüfung der Gerichtsbesetzung statt.

Der Angeklagte soll als Mitglied einer Bande agiert haben. Komplizen seien als angebliche Polizisten aufgetreten, um ältere Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um ihr Vermögen zu bringen. Der 35-Jährige soll laut Ermittlungen als «Logistiker» eingesetzt gewesen sein. Er habe Beute in Empfang genommen und verwahrt. Gegenstand der Anklage seien sieben Betrugstaten. Der Angeklagte soll Geld und Wertgegenstände im Gesamtwert von 455 000 Euro verwahrt haben.
Der Prozess wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrug wird voraussichtlich am 20. April fortgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. April 2021 13:25 Uhr

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