Mecklenburg-Vorpommern verschärft Einreisebeschränkungen

Mecklenburg-Vorpommern verschärft Einreisebeschränkungen

Wegen der bundesweit hohen Corona-Infektionszahlen schränkt Mecklenburg-Vorpommern die Regeln zur Einreise in das Küstenland weiter ein.

MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD)

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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) gibt im Landtag eine Regierungserklärung.

Wer aus einem anderen Bundesland kommt und einen Zweitwohnsitz im Nordosten hat, muss diesen bis spätestens Freitag nächster Woche, den 23. April 2021, verlassen, wie die Landesregierung in Schwerin am frühen Samstagmorgen mitteilte. Dies gelte auch für Dauercamper, Kleingartenpächter sowie Bootseigentümer aus anderen Bundesländern.
«Wir sind das Land mit den härtesten Reisebeschränkungen. Und dazu stehen wir», sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am 16. April im Landtag in Schwerin. «Wenn wir all das nicht tun, dann wird es auch keinen Sommerurlaub in MV geben können», betonte die Regierungschefin.
Seit November sind Hotels und Pensionen in dem bei Touristen beliebten Bundesland wieder geschlossen. Längere Urlaubsaufenthalte und selbst Tagesausflüge aus anderen Bundesländern sind bereits seit Monaten grundsätzlich verboten. Ausnahmen soll es nach Angaben der Landesregierung nach wie vor für Besuche der Kernfamilie geben. Dazu zählen etwa Eltern, Kinder und Geschwister.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 17. April 2021 12:42 Uhr

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