Justizbedienstete in Gefängnissen bekommen Impfangebot

Justizbedienstete in Gefängnissen bekommen Impfangebot

Die rund 2600 Justizmitarbeiter in den Berliner Gefängnissen sollen noch in dieser Woche ein Angebot zum Impfen gegen das Coronavirus erhalten.

Justizmitarbeiter

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Ein Justizmitarbeiter schließt die Tür zu einem Verhandlungssaal.

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Express Corona-Testzentrum Berlin (PCR)

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Auch die 600 Justizwachtmeisterinnen und -meister an den Gerichten bekämen nun diese Möglichkeit, teilte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) am 10. März 2021 mit. Damit werde die gesellschaftlich wichtige Arbeit dieser Beschäftigten anerkannt. «Mir liegt die Gesundheit der Justiz-Beschäftigten am Herzen, auch deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn viele das Impfangebot wahrnehmen.» Als nächstes soll demnach Richtern, Richterinnen sowie Staatsanwälten und Staatsanwältinnen eine Schutzimpfung gegen Covid-19 angeboten werden. Für Gefangene in den Haftanstalten gilt laut Justizverwaltung die gleiche Reihenfolge wie für Menschen außerhalb der Haft.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßte, dass Beschäftigte in weiteren Bereichen des Öffentlichen Dienstes immunisiert werden sollen. GdP-Landeschef Norbert Cioma sagte, auch die Kollegen in der Justiz seien bei ihrer Arbeit einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt und könnten nicht immer Mindestabstand halten. Jetzt fehle noch, dass etwa Ordnungsämter berücksichtigt werden. Sie seien wichtig für die Infrastruktur der Stadt. Auch Polizisten haben bereits die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. März 2021 16:11 Uhr

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