Berlins Schulden um gut drei Milliarden Euro gewachsen

Berlins Schulden um gut drei Milliarden Euro gewachsen

Die Schulden des Landes Berlin sind im ersten Halbjahr um 3,22 Milliarden Euro gewachsen. Sie lagen Ende Juni bei 57,18 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am 29. September 2020 mitteilte. Das entsprach einem Zuwachs von knapp sechs Prozent.

Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch

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Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch.

Bundesweit ist die Verschuldung von Bund, Ländern und Sozialversicherung demnach im ersten Halbjahr um 11,1 Prozent gewachsen. «Der Anstieg ist im Wesentlichen dadurch begründet, dass die öffentlichen Haushalte finanzielle Mittel für Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise aufnahmen», erklärte das Amt.

Auch Brandenburg mit etwa sechs Prozent mehr Schulden

Das Land Brandenburg hatte am 30. Juni 17,65 Milliarden Euro Schulden, rund eine Milliarde Euro oder etwa sechs Prozent mehr als ein halbes Jahr zuvor. Die märkischen Kommunen konnten ihre Verbindlichkeiten aber leicht senken. Während Berlin nach den deutlich einwohnerstärkeren Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen das Bundesland mit den dritthöchsten Schulden ist, liegt Brandenburg auf Rang 11 der 16 Länder.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. September 2020 09:51 Uhr

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