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Berliner Bürgerämter werden modernisiert
Ein neues Raumkonzept soll Berlins Bürgerämter moderner und kundenfreundlicher machen. Das Rathaus Schöneberg macht den Anfang. mehr
Knapp zwei Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag am Rand des Christopher Street Days (CSD) in Berlin gibt es einen neuen Gedenkort. Anstelle des Baumes, der infolge des mit einem Auto ausgeführten Anschlags im Tiergarten gefällt werden musste, wurde ein neuer Baum gepflanzt. Daneben ließ das Bezirksamt Mitte eine Bank in Regenbogenfarben aufstellen.
Der neue Ahornbaum am Tatort wird durch ein schützendes Metallgitter umfasst, an dem Menschen Karten, Fotos, Blumen und persönliche Botschaften anbringen können, ohne ihn zu beschädigen. Die Bank soll laut Bezirksamt ebenso zum Innehalten und zur stillen Anteilnahme einladen und Solidarität mit der queeren Community zum Ausdruck bringen.
Bei dem Terroranschlag am 25. Juli war der islamistische Attentäter mit einem Van in eine Menschengruppe gefahren und mit dem Fahrzeug anschließend gegen den Baum geprallt. Danach griff der 21-Jährige - vermutlich mit einer Machete - weitere Menschen an, bevor er floh. Eine Frau wurde getötet und 31 Menschen zum Teil schwer verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Attentäter in Berlin-Spandau bei dem Versuch, ihn festzunehmen.
Am Tatort nahe dem Brandenburger Tor hinterließen Menschen nach dem Anschlag an mehreren Stellen Blumen, Kränze, Trauerbekundungen und sonstige Botschaften. Bis heute kommen viele Menschen in den Tiergarten, um den Anschlag zu verarbeiten und der Opfer zu gedenken. Der Standort des Gedenkortes befindet sich am Ort der Tat, in der Nähe von Bellevueallee und Ahornsteig.