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Berliner Straßenbäume werden wieder gesünder
Wie geht es Berlins Straßenbäumen? Das untersuchen Fachleute alle fünf Jahre mit Luftbildern. Der aktuelle Bericht zeigt eine leichte Verbesserung der Baum-Gesundheit. mehr
Unter anderem am Schlachtensee ist das Risiko für das Ausschwärmen von Zerkarien derzeit erhöht. (Archivbild)
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Alle offiziellen Berliner Badestellen sind dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) zufolge zum Baden geeignet. Auf dessen Liste der 39 Badestellen ist die Badegewässerqualität mit Grün angezeigt. Die Wassertemperatur beträgt an den meisten mehr als 20 Grad.
Die Temperatur erhöht an einigen Badestellen allerdings das Risiko für das Ausschwärmen von Zerkarien. Das sind ein Millimeter große Larven von Saugwürmern, die normalerweise in inneren Organen von Wasservögeln leben und durch Vogelkot ins Wasser gelangen. Badende können als Fehlwirte befallen werden, schreibt das Lageso. Bei sensiblen Personen könne es innerhalb weniger Stunden zu Hautreizungen kommen. Bei einer sogenannten Badedermatitis entstehen Quaddeln und Papeln, also Hautknötchen, die stark jucken und bis zu drei Wochen bleiben können.
Am Strandbad Wannsee, Strandbad Friedrichshagen, an der Krumme Lanke, dem Kleinen Müggelsee, am Strandbad Müggelsee und am Schlachtensee ist das Risiko für das Ausschwärmen von Zerkarien bei einer Wassertemperatur über 20 Grad kurzzeitig erhöht, heißt es auf der Seite des Lageso. Vor allem Kinder sollten längere Aufenthalte im Flachwasserbereich vermeiden. Nach dem Baden sollte die Haut außerdem kräftig mit einem Handtuch abgerubbelt werden und nasse Badebekleidung ausgezogen werden.
Am Tegeler See kommen laut Lageso mit Wasserpflanzen vergesellschaftete toxinbildende Cyanobakterien (Blaualgen) vor. Wasserpflanzenansammlungen am Ufer sollten daher gemieden werden.
An den offiziell ausgewiesenen Badestellen wird zwischen Mitte Mai und Mitte September im Abstand von 14 Tagen die Qualität der Gewässer überwacht.