Nabu erinnert in der Trockenheit an Tiere

Nabu erinnert in der Trockenheit an Tiere

Unter der derzeitigen Hitze leiden auch die Tiere. Darauf hat der Naturschutzbund Brandenburg (Nabu) am Freitag hingewiesen.

Ein Igel läuft durch einen Garten

© dpa

Ein Igel läuft durch einen Garten.

Die wenigen verbliebenen natürlichen Wasserstellen für Vögel, Insekten und Kleinsäuger trockneten bereits aus, hieß es in einer Mitteilung. Die Naturschützer bitten deshalb darum, Tränken aufzustellen. Das könnte im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon sein. Damit keine Krankheitserreger entstehen, sollte das Wasser sauber bleiben, riet die Nabu-Landesgeschäftsführerin Christiane Schröder. Vor allem Körnerfresser seien auf Wasserstellen angewiesen, da ihre Nahrung nur wenig Feuchtigkeit enthalte.

Auch Bäume haben derzeit großen Stress

Auch Gartenbewohner wie Igel und Insekten bräuchten Schröder zufolge derzeit ein zusätzliches Trinkangebot. Sie empfahl, die Tränke an einem sonnigen und windstillen Ort in der Nähe von bienenfreundlichen Pflanzen hinzustellen. Straßenbäume haben nach Nabu-Angaben wegen der Trockenheit derzeit großen Stress, da sie nur wenig Fläche zur Verfügung haben, um Wasser aus dem Erdreich zu ziehen. Tageweise genügten schon einige Eimer Wasser zur Abendzeit, um den Gehölzen zu helfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 7. August 2020 21:05 Uhr

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