Neubau in Berlin zieht an: Mehr als 22.000 Wohnungen genehmigt

Neubau in Berlin zieht an: Mehr als 22.000 Wohnungen genehmigt

Angesichts wachsender Nachfrage werden in Berlin mehr neue Wohnungen geplant. Ein Drittel davon sind zum Verkauf an Eigentümer gedacht.

Ein Haus mit Werbeschild für Wohnungen

© dpa

Angesichts wachsender Nachfrage werden in Berlin mehr neue Wohnungen geplant - und genehmigt.

Im vergangenen Jahr genehmigten die Ämter in Berlin den Bau von 22.365 Wohnungen, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl nähere sich dem Niveau des 90er-Jahre-Baubooms, teilte das Statistikamt am Dienstag (15. März 2016) mit.
Bis zum Höchststand von mehr als 29.000 Genehmigungen im Jahr 1995 ist aber noch Luft. Jede dritte neue Wohnung ist den Angaben zufolge zum Verkauf an Eigentümer gedacht. Verstärkt werden nun auch Dachgeschosse ausgebaut, wo 4430 Wohnungen genehmigt wurden - gut die Hälfte mehr als im Vorjahr.
Die meisten neuen Wohnungen sind in Treptow-Köpenick und Mitte geplant, die wenigsten in Spandau und Reinickendorf. Berlin wächst seit einigen Jahren durchschnittlich um rund 40.000 Einwohner im Jahr; dazu kommen viele Flüchtlinge.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 15. März 2016 11:21 Uhr

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