Stolperstein Gotha-Allee 17

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Hauseingang Gotha-Allee 17
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Timper

Dieser Stolperstein wurde am 5.3.2013 verlegt.

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Stolperstein Helene Valfer
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Timper

HIER WOHNTE
HELENE VALFER
GEB. HERZ
JG. 1873
DEPORTIERT 28.8.1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 26.2.1943

Helene Valfer ist am 11. März 1873 in Idar-Oberstein, einer Edelsteinstadt an der Nahe im Hunsrück, geboren. Mit Mädchennamen hieß sie Herz. Sie heiratete und wohnte zuletzt in Charlottenburg an der Gotha-Allee 17 wo sie 1939 als Untermieterin bei Bauer gemeldet war. Auf den Deportationslisten ist dieser Name mit dieser Anschrift nicht auffindbar.

Deportiert wurde Helene Valfer, die als Witwe ohne Beruf registriert war, am 28. August 1942. Sie wurde von der Sammelstelle Große Hamburger Straße 26 zum Anhalter Bahnhof verschleppt und dort mit 100 Menschen – die meisten von ihnen waren älter als 70, die älteste 84 Jahre – in das Ghetto Theresienstadt nördlich von Prag geschafft. Dort ist sie fast ein halbes Jahr danach am 26. Februar 1943 ums Leben gebracht worden. Die Todesurkunde, die in Theresienstadt erhalten ist, nannte eine chronische Rückenmarkserkrankung als Ursache. Helene Valfer wäre wenige Tage danach 70 Jahre alt geworden.

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf
Quellen: Bundesarchiv, Deportationslisten, Opferdatenbank Theresienstadt