Stolpersteine Knobelsdorffstraße 13

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Hausansicht Knobelsdorffstr. 13
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Die Stolpersteine für Susie und Siegfried Huppert wurden am 4.10.2010 vor dem Haus Knobelsdorffstraße 13 verlegt.

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Stolperstein für Susie Huppert
Bild: Wolfgang Knoll

HIER WOHNTE
SUSIE HUPPERT
GEB. KREINER
JG. 1868
DEPORTIERT 18.10.1941
LODZ
ERMORDET 29.11.1941

Susie Huppert wurde als Susie Kreiner am 12. April 1868 in Czernowitz, damals in Rumänien, geboren. Heute gehört die Stadt als Tscherniwzi zur Ukraine.
Bis 1935 stand der Kaufmann Heinrich Huppert im Adressbuch, er ist in diesem Jahr gestorben. Seit 1937 war Susie Huppert als „Witwe“ im Adressbuch verzeichnet.
Deportiert wurde Susie Huppert in dem allerersten Transport, der mit etwa 1000 Menschen den Bahnhof Grunewald verließ, gemeinsam mit ihrem 41jährigen Sohn Siegfried nach Lodz in Polen, das zu jener Zeit von den Nationalsozialisten in Litzmannstadt umbenannt war. Ermordet wurde sie am 29. November 1941.

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Stolperstein für Siegfried Huppert
Bild: Wolfgang Knoll

HIER WOHNTE
SIEGFRIED HUPPERT
JG. 1901
DEPORTIERT 14.10.1941
LODZ
ERMORDET 26.4.1942

Siegfried Huppert, der Sohn von Heinrich und Susie Huppert geb. Kreiner, wurde am 19. Juni 1901 in Czernowitz, damals in Rumänien, heute zur Ukraine gehörend, geboren.
Deportiert wurde Siegfried Huppert in dem allerersten Transport, der mit etwa 1000 Menschen den Bahnhof Grunewald verließ, gemeinsam mit seiner Mutter Susie Huppert (der Vater war 19935 gestorben), nach Lodz in Polen, das zu jener Zeit von den Nationalsozialisten in Litzmannstadt umbenannt war. Ermordet wurde er am 26. April 1942.

Texte: Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf