Stolpersteine Sächsische Str. 44

Stolperstein Sächsische Str. 44

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Hauseingang Sächsische Str. 44, Foto: C. Timper
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Dieser Stolperstein wurde am 12.05.2006 verlegt.

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Stolperstein Dr. Elisabeth Aschenheim, Foto: C. Timper
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HIER WOHNTE
DR. ELISABETH
ASCHENHEIM
JG. 1871
FLUCHT IN DEN TOD
7.1.1943
VOR DEPORTATION

Die am 13. Juli 1871 in Elbing (Westpreußen) geborene Elisabeth Aschenheim stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie. Sie war unverheiratet und kinderlos und die geliebte „Tante Else“ ihres Neffen.
Dr. Elisabeth Aschenheim war Kinderärztin, zur damaligen Zeit für eine Frau ungewöhnlich. Als Jüdin wusste sie um ihre Rolle und kannte die Verfolgung der jüdischen Ärzte durch die Nationalsozialisten. Im Badezimmer ihrer Wohnung in der Sächsischen Straße 44 hatte sie vorsorglich eine Giftkapsel aufbewahrt. Dem Hauswart trug sie auf, sie zu warnen, wenn die Geheime Staatspolizei käme. Eines Tages, am 7. Januar 1943, als die Gestapo tatsächlich kam, um sie zur Deportation abzuholen, nahm sie sich das Leben.
Quelle: Informationen ihrer in Norwegen lebenden Nachkommen