Stolpersteine Württembergische Straße 31

Link zu: Hauseingang Württembergische Str. 31, 6.4.2012
Hauseingang Württembergische Str. 31, 6.4.2012
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Bukschat&Flegel

Diese Stolpersteine wurden erstmals am 21.10.2004 verlegt. Kurz darauf wurden sie gestohlen und dann neu verlegt am 30.07.2005.

Link zu: Stolperstein Else Werthahn, 6.4.2012
Stolperstein Else Werthahn, 6.4.2012
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Bukschat&Flegel

HIER WOHNTE
ELSE
WERTHAHN
GEB. HAHN
JG. 1901
DEPORTIERT 1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ

Else Werthan geb. Hahn, wurde am 24. September 1901 in Berlin geboren. Ihr Vater hieß Alfred Hahn, ihre Mutter Klara. Mit ihrem Mann Alfred Werthan wohnte sie von 1930 bis 1939 in Schöneberg in der Münchener Straße 20. Danach standen sie nicht mehr im Adressbuch, weil sie zur Untermiete in der Württembergischen Straße 31 wohnten.

Sie wurde während des Abtransports von ihrem Mann getrennt und einige Tage nach ihm am 12. März 1943 in einem Zug mit 941 Menschen vom Güterbahnhof Moabit nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Link zu: Stolperstein Alfred Werthahn, 6.4.2012
Stolperstein Alfred Werthahn, 6.4.2012
Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Bukschat&Flegel

HIER WOHNTE
ALFRED
WERTHAHN
JG. 1887
DEPORTIERT 1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ

Alfred Werthan, geboren am 20. Oktober 1887 in Rotenburg an der Fulda (Hessen), war von Beruf Mechaniker. Er wurde am 1. März 1943 vom Güterbahnhof Moabit mit 1722 Menschen nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Elf Tage später wurde auch seine Frau Else Werthan geb. Hahn nach Auschwitz gebracht, sie ist dort ebenfalls umgebracht worden.

Rafael Levi (Israel) hat für Else Werthan 2001 in der Gedenkstätte für die Holocaust-Opfer Yad Vashem im Jerusalem ein Gedenkblatt hinterlegt. Die Familienangehörige Sophie-Dorothee Fleisch (Lauterbourg, Frankreich) hat 2013 ein Gedenkblatt in Yad Vashem für Alfred Werthan hinterlegt.

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf