Gedenktafel für Klaus Schütz

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Johannisberger Str. 34, 11.12.2014 Bild: Bezirksamt, KHMM

Am 29.11.2014 enthüllte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit gemeinsam mit den früheren Regierenden Bürgermeistern Eberhard Diepgen und Walter Momper an dem Haus Johannisberger Straße 34 eine Berliner Gedenktafel (Porzellantafel der KPM) für Klaus Schütz.
Klaus Schütz wurde am 17.9.1926 in Heidelberg geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er in die SPD ein. Von 1957 bis 1962 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1962 bis 1966 Senator für Bundesangelegenheiten und gleichzeitig Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund. Von 1967 bis 1977 war er Regierender Bürgermeister von Berlin. Anschließend war er vier Jahre Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel. Von 1981 bis 1987 war er Intendant der Deutschen Welle in Köln, anschließend Direktor der Landesanstalt für Rundfunk in Nordrhein-Westfalen. Im März 1996 wurde er ehrenamtlicher Präsident des Berliner Deutschen Roten Kreuzes. Von 1963 bis 1974 und seit 1993 lebte er in Wilmersdorf. Er starb am 29.11.2012 in Berlin. Am 22.8.2013 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf, “dass nach Ablauf der 5 Jahresfrist, vom Tode an gerechnet, an dem Wohnhaus Konstanzer Str. 9 eine Berliner Gedenktafel zur Erinnerung an Klaus Schütz angebracht” werden soll.

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Gedenktafel für Klaus Schütz, 11.12.2014 Bild: Bezirksamt, KHMM

In diesem Haus wohnte von 1963 bis 1974
KLAUS SCHÜTZ
17.9.1926 – 29.11.2012
Regierender Bürgermeister von Berlin 1967 bis 1977

Weggefährte von Willy Brandt
1966 bis 1967 Staatssekretär im Auswärtigen Amt
Botschafte der Bundesrepublik Deutschland
in Israel 1977 bis 1981
Sein Leben galt der Freiheit Berlins
und der Versöhnung mit dem jüdischen Volk