Teuchert: Aus dem Olympia-Ärger soll kein Union-Frust werden

Teuchert: Aus dem Olympia-Ärger soll kein Union-Frust werden

Nach dem frustrierenden Olympia-Erlebnissen will Cedric Teuchert möglichst schnell den Fitness-Rückstand zu seinen Kollegen beim 1. FC Union aufholen. «Ich würde aber lügen, wenn ich sagen würde, dass ich auf dem Stand der anderen Jungs bin, die die Vorbereitung durchgezogen haben», beschrieb der Angreifer am Mittwoch seine Situation kurz vor dem Saisonstart der Berliner in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen.

Cedric Teuchert

© dpa

Deutschlands Cedric Teuchert sitzt nach dem Spiel auf dem Rasen.

Teuchert war auch beim 4:0 im Test gegen den Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden. «Ich war enttäuscht. Ich hätte die 90 Minuten am Montag gebraucht. Ich habe versucht, die zweite Hälfte bestmöglich zu nutzen», sagte Teuchert. Beim Pokalspiel beim Drittligisten Türkgücü München (1:0) stand er zuvor nicht im Kader.
Derzeit muss sich der 24-Jährige in der Team-Hierarchie hinter Max Kruse, Marcus Ingvartsen oder Andreas Voglsammer anstellen. Ein Vereinswechsel kommt aber nicht infrage. Er fühle sich mit seiner Familie in Berlin sehr wohl, beteuerte Teuchert.
Olympia sei insgesamt ein enttäuschendes Erlebnis gewesen, unabhängig vom sportlichen Aus in der Gruppenphase. «Es lief anders als gedacht. Wir waren leider mehr oder weniger im Hotel eingesperrt. Wir durften die Etage nicht verlassen - nur zum Essen oder zum Training», sagte Teichert. «Wir waren bei der Eröffnungsfeier und haben einmal das Olympische Dorf für zwei Stunden besucht. Das war es leider», berichtete der Angreifer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 11. August 2021 16:15 Uhr

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