Preetz über Raketen: «Hätten uns andere Szenen gewünscht»

Preetz über Raketen: «Hätten uns andere Szenen gewünscht»

Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC hat die Ausschreitungen der Fans des Clubs im Bundesliga-Derby beim 1. FC Union verurteilt und sieht ein generelles Problem im Fußball. «Wir hätten es uns anders gewünscht, wir hätten uns stimmungsvollere Szenen gewünscht», sagte der Manager nach der 0:1-Niederlage beim Stadtrivalen am Samstagabend. «Es gibt diesen grundsätzlichen Dissens von Vereinen und Fanlagern, die glauben, dass Pyrotechnik in ein Stadion gehört. Und Vereine glauben das nicht. Es gibt keinen Verband und keinen Verein, der diesem Thema Herr geworden ist. Wir hätten uns andere Szenen gewünscht.»

Sportvorstand Michael Preetz

© dpa

Michael Preetz sitzt auf der Bank.

Beide Fanlager hatten massiv Pyrotechnik während der Partie gezündet. Nach dem Abfeuern von Raketen durch die Hertha-Anhänger auf das Feld stand das Spiel vor dem Abbruch, Schiedsrichter Deniz Aytekin unterbrach die Partie in der zweiten Halbzeit deswegen für fünf Minuten. Nach dem Abpfiff flogen die Raketen aus dem Gästeblock zudem in Tribünenbereiche mit Heimzuschauern.
«Ich habe das gerade gehört, dass das nach dem Spiel passiert ist», sagte Preetz. «Wenn das so war, brauchen wir nicht darüber zu reden, dass das noch viel weniger geht, gar keine Frage.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 2. November 2019 22:07 Uhr

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