Duell mit Lenz: Reichel glaubt nicht an Wachablösung

Duell mit Lenz: Reichel glaubt nicht an Wachablösung

«Im Fußball spielt das Alter heutzutage keine Rolle», sagt Ken Reichel vor dem Spiel gegen VfL Wolfsburg über die Konkurrenz mit Christopher Lenz.

Ken Reichel

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Ken Reichel von Union Berlin.

Fußball-Bundesligist 1, FC Union Berlin reist erneut als Außenseiter zum nächsten Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. «Das ist eine sehr gute Mannschaft. Sie spielen bevorzugt in der Dreierkette und sehr offensiv. Sie werden in die Räume gehen und viel laufen. Es wird kein einfaches Auswärtsspiel», sagte Ken Reichel vor der Partie des siebten Spieltages bei den Niedersachsen am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky).
Ob der Linksverteidiger selbst mitspielen wird, ist noch offen. Bislang stehen für den Routinier erst zwei Saisoneinsätze zu Buche. In der Partie bei Bayer Leverkusen (0:2) wurde er nach der Verletzung von Christopher Lenz nach der Pause eingewechselt. Weil Lenz seine Hüftbeuger-Oberschenkelverletzung nicht so schnell überwinden konnte, durfte Reichel bei der 1:2-Heim-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt erstmals in der Startelf ran. «In Leverkusen reinzukommen, war für mich kein einfaches Spiel. Gegen Frankfurt von Beginn an und 90 Minuten auf dem Platz zu stehen, hat gut getan und hat Spaß gemacht», erklärte Reichel.
Reichel ist inzwischen 32 und damit sieben Jahre älter als Lenz. Sein Vertrag läuft offiziell zum Saisonende aus. Von einer Wachablösung will der frühere Braunschweiger aber noch nichts wissen. «Im Fußball spielt das Alter heutzutage keine Rolle. Der Bessere spielt. Ich muss Leistung bringen, um weiter Chancen zu haben», meinte Reichel. «Der Trainer hat am Anfang Christopher Lenz vor mir gesehen. Das musste ich akzeptieren und es dem Trainer schwer machen.»
Eine Prognose für Sonntag wollte Reichel nicht abgeben, weil er nicht weiß wie weit Lenz bis dahin ist. Am Mittwochvormittag absolvierte der Mitspieler gemeinsam mit Grischa Prömel (Knieverletzung) das Training individuell in der Kabine.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 2. Oktober 2019 14:21 Uhr

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