Fußball-Bundesliga: Berlin würde Geisterspiele genehmigen

Fußball-Bundesliga: Berlin würde Geisterspiele genehmigen

Berlins Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) sieht für Hertha BSC und den 1. FC Union gute Voraussetzungen, um nach einer entsprechenden politischen Entscheidung die Saison fortzusetzen.

  • Leere Reihen im Berliner Olympiastadion© dpa
    Blick in das leere Berliner Olympiastadion.
  • Andreas Geisel (SPD)© dpa
    Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin.
«Wir haben zwei Bundesligisten in der Stadt. Hertha BSC spielt im landeseigenen Olympiastadion. Union Berlin im eigenen Stadion an der Alten Försterei. Beiden würden wir Geisterspiele genehmigen, wenn alle Vorgaben des Infektionsschutzes eingehalten werden», sagte Geisel am 30. April 2020 dem «Spiegel».
Die Chancen, dass im Mai trotz der Corona-Pandemie in den leeren Stadien der Fußball-Bundesliga wieder gespielt wird, sind nach dem Grünen Licht durch das Bundesarbeitsministerium und die Sportministerkonferenz (SMK) gestiegen. Die Deutsche Fußball Liga hat ein Konzept für die Austragung der restlichen neun Spieltage vorgelegt. «Der Schutz der Spieler und Betreuer muss gewährleistet sein. Wenn das alles gesichert ist, kann ich mir Geisterspiele vorstellen», erklärte Geisel.
Eine Entscheidung über einen Neustart mit Spielen ohne Zuschauer in der Bundesliga dürfte es aber frühestens erst in der kommenden Woche geben. Davon geht Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) aus. Er sprach am Donnerstag noch vor einer Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise im Sender n-tv von einem «sensiblen Thema».
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. April 2020 12:26 Uhr

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