DOSB-Vize schließt Olympia-Bewerbung Berlins nicht aus

DOSB-Vize schließt Olympia-Bewerbung Berlins nicht aus

DOSB-Vizepräsident Kaweh Niroomand schließt eine Olympia-Bewerbung Berlins für 2032 nicht aus.

Kaweh Niroomand

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Kaweh Niroomand, DOSB-Vizepräsident, schließt eine Olympia-Bewerbung Berlins nicht aus.

«Nordrhein-Westfalen ist unterwegs, aber das heißt keineswegs, dass andere, zum Beispiel Berlin, nicht nachfolgen können», sagte Niroomand im Interview des Berliner «Tagesspiegel» (14. Januar 2020). Der Manager vom deutschen Volleyballmeister Berlin Recycling Volleys hält aber auch eine Kandidatur der Hauptstadt für 2036 für denkbar: «Ich kann mir beide Jahre für Berlin vorstellen.»

Deutschland: «demokratisch, multikulturell und weltoffen»

Das markantere Datum sei 2036. «National wie international gibt es viele Menschen, die dieses Datum befürworten, weil Deutschland damit 100 Jahre nach Hitlers Spielen zeigen kann, dass es heute ein anderes Land ist - demokratisch, multikulturell und weltoffen.» Andererseits gebe es auch Stimmen, die befürchten, «dass rechte Gruppen ein solches Datum zum Anlass nehmen könnten, die Spiele von 1936 zu glorifizieren und große Aufmärsche zu veranstalten».

Finanzielle Konsequenzen nicht zu Lasten der Bevölkerung

In diesem Diskussionsprozess gebe es jedoch noch viele andere und auch wichtigere Aspekte. «Vor allem müssen Olympische Spiele in Berlin einen vernünftigen Ansatz haben», sagte Niroomand. «Sie dürfen auf gar keinen Fall eine zweiwöchige Mega-Show sein, deren finanzielle Konsequenzen danach die Bevölkerung zu tragen hätte.» Bisher hat nur die Initiative Rhein-Ruhr ihr Interesse an einer Bewerbung bekundet.
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 14. Januar 2020 16:20 Uhr

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