Innensenator Geisel spricht sich für Olympia-Bewerbung aus

Innensenator Geisel spricht sich für Olympia-Bewerbung aus

Berlins Innensenator Andreas Geisel sieht Deutschland als Ausrichter von Olympischen Spielen in der Pflicht.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD)

© dpa

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD).

«Wir dürfen die Olympischen Spiele nicht den Autokratien überlassen. Deutschland ist die viertgrößte Industrienation auf der Welt», sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am 14. Dezember 2019 am Rande der Gala zum «Berliner Sportler des Jahres 2019» in der Neuköllner Estrel Convention Hall. Im Zuge einer Bewerbung würde Berlin als ausrichtende Stadt «natürlich bereit stehen. Berlin hat gezeigt, dass es solche Großveranstaltungen austragen kann.»

Wettstreit mit Nordrhein-Westfalen wolle man vermeiden

Allerdings müsse sich zunächst die Bundesregierung bewegen, forderte Geisel und schloss aus, dass sich Berlin vorher für eine Bewerbung stark machen werde. Einen nationalen Wettstreit mit Nordrhein-Westfalen wolle man vermeiden. Als Kandidat für eine Olympia-Bewerbung für 2032 hat sich bisher nur die Initiative Rhein-Ruhr klar positioniert. Deshalb wolle die Hauptstadt dem Innensenator zufolge nicht vorpreschen. «Wir haben zu viele Niederlagen erlitten», betonte Geisel mit Blick auf die gescheiterten deutschen Bewerbungen früherer Jahre.
Olympiastadion in Berlin
© dpa

Sport: Nachrichten

Nachrichten aus der Berliner Sportwelt. Aktuelles zu Hertha BSC, Union Berlin, Alba Berlin, den Eisbären und Füchsen. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. Dezember 2019 12:24 Uhr

Weitere Meldungen