Wasserball-Champions-League: Erschöpfte Spandauer besetzen achten Rang

Wasserball-Champions-League: Erschöpfte Spandauer besetzen achten Rang

Das Wochenende war zuviel für den deutschen Wasserball-Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04: In der Champions-League-Endrunde blieb den kraftlosen Berlinern in Genua nur der achte und letzte Rang.

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Ein Spielball liegt im Wasser.

Acht Spiele in 15 Tagen: Letztendlich war wohl der Kraftverlust der Grund für den enttäuschenden achten und letzten Rang des deutschen Wasserball-Rekordmeisters Wasserfreunde Spandau 04 bei der Champions-League-Endrunde in Genua. In allen drei Partien des Wochenendes - 5:6 zum Auftakt gegen den späteren Sieger Olympiacos Piräus, 6:10 gegen ZF Eger und 10:14 im Platzierungsspiel um Rang 7 gegen AN Brescia - zeigte das Team eine gute und eine schwache Hälfte.

Enttäuschende Saison für die Berliner

Der Spandauer Trainer Petar Kovacevic sah den Hauptgrund dafür darin, «dass wir acht Spiele in 15 Tagen bestritten haben, und das war zuviel für zu viele am Ende der Saison». Direkt vor dem Final 8 hatte Spandau die Serie um die nationale Meisterschaft gegen Waspo Hannover 2:3 verloren. Auch im nationalen Supercup und Pokal war Hannover besser, so dass die Wasserfreunde mit der Saison alles andere als zufrieden sein konnten.

Ausfälle und vergebene Chancen

Im Endrunden-Turnier mussten die Berliner das Fehlen des gesperrten Stefan Pjesivac und den Ausfall des Centers Mateo Cuk verkraften. «Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, die wir freilich zu schlecht genutzt haben. Das war das größte Manko», sagte Manager Peter Röhle.
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. Juni 2018