Waspo Hannover ist Wasserballmeister

Waspo Hannover ist Wasserballmeister

Waspo 98 Hannover hat die Dominanz von Spandau 04 in der Wasserball-Bundesliga durchbrochen und ist zum ersten Mal seit 1993 deutscher Meister.

Waspo/98 Hannover gegen Spandau 04 Berlin

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Waspos Julian Real (l) gegen Marin Restovic (Spandau 04 Berlin).

Die Berliner verloren am 02. Juni das fünfte und entscheidende Finalspiel bei den Niedersachsen mit 5:7 (0:3, 2:2, 2:1, 1:1). Spandau hatte in der spannenden Endspielserie bereits mit 0:2 zurückgelegen, glich aber im dritten und vierten Spiel zum 2:2 aus. Am Ende musste sich der Rekordmeister aber doch dem Pokalsieger aus Hannover geschlagen geben.

Hannover nutzte den Heimvorteil

In der erneut umkämpften, aber durchweg fairen Partie hatten die Gastgeber im Auftaktviertel den deutlich besseren Start und legten mit dem 3:0 den Grundstein für den späteren Erfolg. Hannover ließ in der Defensive die Spandauer Angreifer kaum zur Entfaltung kommen und war offensiv deutlich gefährlicher und effektiver. Im zweiten Abschnitt wurde Spandau zwar stärker, aber Hannover blieb fokussiert und ging mit einer 5:2-Führung in die Halbzeit. Im dritten Viertel kamen die Berliner zwar auf 4:6 heran, doch Waspo ließ sich den verdienten Erfolg nicht mehr nehmen.

Röhle: Keine 100 Prozent von Spandau

«Gratulation an Hannover. Sie waren am Ende den Tick besser, den das 3:2 nach fünf Finalspielen zum Ausdruck bringt. Wir haben alles versucht, aber nicht die 100 Prozent oder mehr abrufen können», sagte Spandau-Manager Peter Röhle. Spandau, das am kommenden Wochenende noch beim Final 8 der Champions League in Genua startet, blieb zum dritten Mal nach 1993 und 2013 ohne nationalen Titel.
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. Juni 2018