Labbadia: Hertha-Profis müssen «mehr aus sich herausholen»

Labbadia: Hertha-Profis müssen «mehr aus sich herausholen»

Trainer Bruno Labbadia hat nach dem enttäuschenden Saisonstart die Profis von Fußball-Bundesligist Hertha BSC in die Pflicht genommen.

Hertha-Trainer Bruno Labbadia

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Hertha-Trainer Bruno Labbadia steht vor Spielbeginn an der Seitenlinie.

«Es muss jeder Spieler mehr aus sich herausholen, das ist ganz entscheidend», sagte der 54-Jährige am Dienstag (24. November 2020) in einer Online-Medienrunde: «Wir haben eine Mannschaft, die noch vieles lernen muss.» In entscheidenden Situationen nehme sich «zu oft jemand raus», bilanzierte Labbadia vor dem neunten Spieltag, an dem es für die Berliner am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) zu Bayer Leverkusen geht.
Mit sieben Punkten ist Hertha lediglich 13. und liegt hinter den eigenen Erwartungen zurück. Grund zur Panik sieht Labbadia aber auch nach der Analyse des 2:5 am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund nicht. «Ich kann nicht sagen, dass es rein am Engagement liegt. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie nicht wollen», sagte der ehemalige Profi. Er betreue nach dem Umbruch im Sommer «viele junge Spieler». Der Hauptstadtclub sucht nach neuen Führungsfiguren und vor allem auch mehr Konstanz. «Wir kassieren zu einfach Tore. Wir sind einfach nicht an den Leuten dran», kritisierte Labbadia.
Im ersten Training der Woche kehrte Jordan Torunarigha zur Mannschaft zurück. Ein möglicher Einsatz in Leverkusen ist offen. Aufgrund von muskulären Problemen fällt Santiago Ascacíbar hingegen weiter aus. Lucas Tousart soll spätestens am Mittwoch zum Team zurückkehren. Als «Vorsichtsmaßnahme» bezeichnete Labbadia, dass Omar Alderete und Matheus Cunha am Dienstag individuell übten. Beide haben dem Trainer zufolge nur «leichte Probleme».
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. November 2020 08:22 Uhr

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