Festplatz als Standort von neuem Hertha-Stadion im Gespräch

Festplatz als Standort von neuem Hertha-Stadion im Gespräch

In der Debatte um den Standort für das mögliche neue Stadion von Fußball-Bundesligist Hertha BSC gibt es einem Medienbericht zufolge einen neuen Favoriten. Wie die «Bild»-Zeitung (Dienstag) berichtete, soll der Zentrale Festplatz nahe des Flughafen Tegels die bevorzugte Variante von Experten aus dem Berliner Senat sein. Der Senat hatte zuletzt vier mögliche Alternativen für eine Hertha-Arena prüfen lassen, drei auf dem Gelände des heutigen Flughafens und den Festplatz.

«Die Stadionfrage war nicht Thema in der Staatssekretärs-Konferenz», sagte Senatssprecherin Claudia Sünder am Dienstag. «Aber es gab eine interne Runde, die sich mit dem Thema befasst hat. Das ist aber noch kein Anlass für öffentliche Mitteilungen oder Bekanntmachungen.»
Hertha will im Jahr 2025 das Olympiastadion als bisherige Spielstätte verlassen und eine eigene, selbstgebaute, kleinere Arena ziehen. «Wir freuen uns darüber, dass unser Wunsch nach einer eigenen Arena inzwischen anerkannt wird», teilte der Club auf Anfrage am Dienstag mit. «Bereits im Sommer haben wir unsere Bereitschaft erklärt, offen über sinnvolle und umsetzbare Alternativen zu unserem Wunschstandort im Olympiapark zu diskutieren, deshalb sehen wir dem gemeinsamen Termin mit dem Land Berlin mit Interesse entgegen.» Wann genau sich Club und Politik treffen, ließen beide Parteien offen. Der Bundesligist präferiert bislang einen Neubau auf dem Olympiagelände.
Auf dem Zentralen Festplatz, einem ehemaligen Munitionsdepot der französischen Streitkräfte, finden seit dem Jahr 2000 diverse Jahrmärkte statt, darunter das frühere deutsch-französische Volksfest.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Oktober 2019 14:38 Uhr

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