Reaktion muss her: Hertha in Mainz gehörig unter Druck

Reaktion muss her: Hertha in Mainz gehörig unter Druck

Besser als gegen Schalke, erfolgreicher als in den vergangenen beiden Spielen. Hertha will den ersten Sieg. Er ist dringend nötig. Für Gegner Mainz gilt das allerdings erst recht.

Hertha-Trainer Ante Covic

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Herthas Trainer Ante Covic vor einem Spiel. Foto: Matthias Balk/Archiv

Berlin (dpa) - Jetzt müssen sie liefern. Trainer Ante Covic und Manager Michael Preetz erwarten von den Profis des Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC an diesem Samstag in der Partie beim 1. FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky) eine Reaktion auf den schwachen Saisonstart mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen und vor allem dem 0:3 zuletzt gegen den FC Schalke 04. «Wir wünschen uns insgesamt einen anderen Auftritt», sagte Preetz am Donnerstag.
Zwei Wochen hatte Covic Zeit, sein Team auf das Duell des Tabellenvorletzten beim Schlusslicht Mainz vorzubereiten. Auch wenn die Rheinhessen mit null Punkten noch schlechter gestartet sind als Hertha, klang die Warnung des Trainers recht unmissverständlich: «Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn du nach Mainz fährst und nur 90 Prozent spielst - dann wird das nicht reichen.»
Kompakter soll seine Mannschaft auftreten als beim 0:3 gegen die Königsblauen. Gemeinsam sollen sie auf dem Platz agieren, «dass wir alle in dieselbe Richtung rudern», betonte Covic. Personell stehen dem 44-Jährigen bis auf Peter Pekarik, der unter Problemen an der Wade leidet, alle Spieler zur Verfügung. Mit einem Lächeln quittierte er die Frage nach einer möglichen Aufstellung.
Der eine Punkt durch das Auftaktremis gegen Rekordmeister Bayern, dazu nur zwei Treffer: Ein Problem namens Selbstvertrauen. Es sei nicht so, dass jeder Spieler davor strotze, meinte Covic. Um Tore zu erzielen, gehöre Selbstvertrauen aber dazu: einfach mal abziehen.
Glücklicherweise seien nicht so viele Spieler in der Länderspielpause weg gewesen wie sonst, betonte Preetz. Es sei sehr fleißig und intensiv gearbeitet worden an den Dingen, die verbesserungswürdig waren, betonte der ehemalige Torjäger der Berliner.
In Mainz treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide «auf ein Erfolgserlebnis warten», sagte der Hertha-Manager. Bei einer Niederlage würde der Hauptstadtclub in der Liga auf den letzten Platz abrutschen. Mainz reicht nicht mal ein Remis, um sich zu verbessern. «Es wird ein hart umkämpftes Spiel», prophezeite Covic und forderte die maximale Leistung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 12. September 2019 15:40 Uhr

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