«Mal wieder Zeit»: Hertha will Heimsieg-Premiere 2019

«Mal wieder Zeit»: Hertha will Heimsieg-Premiere 2019

Gegen den selbst ernannten Karnevalsclub Mainz 05 soll es endlich klappen. In der närrischen Zeit will Hertha BSC erstmals in diesem Jahr im eigenen Stadion siegen. Allerdings ist der 1. FSV nicht gerade ein Lieblingsgegner. Und gleich mehrere Spieler fehlen.

Jordan Torunarigha

© dpa

Herthas Jordan Torunarigha ist zu sehen.

Bitte endlich wieder ein Heimsieg! Die Sehnsucht der Hertha-Fans ist groß, die Berliner Profis wollen den Anschluss an die internationale Tabellenzone nicht ganz verlieren. «Wir versuchen dranzubleiben. Dann musst du auch mal gewinnen», sagte Pal Dardai, Cheftrainer des Berliner Fußball-Bundesligisten, vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05. In fünf Pflichtspielen nacheinander ist Hertha BSC im Olympiastadion nun schon einem Dreier erfolglos hinterhergelaufen.
«Es wird mal wieder Zeit», erklärte deshalb Manager Michael Preetz. Und der Faschingssamstag sei sicher ein geeigneter Zeitpunkt für die Heimsieg-Premiere 2019. Nach zuletzt durchaus ansprechenden Leistungen auf eigenem Rasen müsse die Mannschaft «das Ergebnis mal über die Linie bringen», forderte der Geschäftsführer Sport. Vor zwei Wochen gegen Werder Bremen hatte Claudio Pizarro noch in der sechsten Minuten der Nachspielzeit den Berliner Heimerfolg verhindert (1:1).
Allerdings gelten die Mainzer nicht gerade als Lieblingsgegner. Von den jüngsten vier Duellen mit Hertha hat der selbst ernannte Karnevalsclub drei für sich entschieden und eins remis gestaltet. «Mainz ist kein kleiner Gegner. Wenn wir auf die letzten zehn Jahre schauen, sie waren auch international dabei», warnte Dardai. Mit einem Sieg am 24. Spieltag können die Rheinhessen als Elfter (30 Punkte) sogar am Tabellen-Zehnten Hertha (32) vorbeiziehen.
«Wir müssen Mainz definitiv ernst nehmen und wieder so spielen wie in den vergangenen Spielen», betonte Abwehrspieler Niklas Stark. Ob Jordan Torunarigha nach Achillessehnen-Problemen in der zentralen Abwehr wieder auflaufen kann, ist noch nicht sicher. Muss der U-21-Nationalspieler erneut passen, würde Dardai sogar sein Spielsystem auf Viererkette umstellen. Denn mit Karim Rekik fehlt ein weiterer Innenverteidiger nach Rot beim 0:1 bei den Bayern.
«Das ist nicht schön, weil man gerade auf der Position eigentlich ein eingespieltes Team haben möchte», bemerkte Preetz. Dardai musste immer andere Abwehrlösungen anbieten und etablierte dabei mehr und mehr die Dreierkette. Für Mainz sind auch Vladimir Darida, Marvin Plattenhardt, Peter Pekarik, Derrick Luckassen, Javairo Dilrosun und Pascal Köpke nicht fit, der Einsatz von Per Skjelbred wackelt.
Dardai verwies darauf, Ausfälle bisher immer «ganz gut kompensiert» zu haben. Der Ungar macht sich auch um die Heimbilanz keine Sorgen. «Das Spiel gegen Wolfsburg ausgenommen, war das zuletzt wirklich in Ordnung», sagte Dardai. Torchancen, gute Kombinationen - alles sei dabei gewesen. «Das sieht nach Fußball aus, da muss man sich nicht schämen.» Nur eins müsse besser werden: Das Toreschießen.
Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt
© dpa

Hertha BSC

Termine, Informationen und Vorverkauf der Heimspiel-Tickets von Hertha BSC im Olympiastadion. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. März 2019 14:29 Uhr

Weitere Nachrichten zu Hertha BSC