Hertha sieht sich in Mainz als Favorit

Hertha sieht sich in Mainz als Favorit

Den gegen Bayern erkämpften Platz in der Spitzengruppe will Hertha behalten. Entsprechend mutig und offensiv gehen die Berliner in die nächste Aufgaben bei Mainz 05.

Hertha-Coach

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Hertha-Coach Pal Dardai feiert mit seinen Spielern den Sieg gegen Bayern (Archiv)

Hertha BSC will das Selbstbewusstsein aus den bisher guten Saisonleistungen und speziell aus dem jüngsten 2:0-Sieg gegen den FC Bayern nutzen, um sich in der Bundesliga-Spitzengruppe festzusetzen. «Es ist ein unangenehmer Gegner, kompakt und robust», sagte Trainer Pal Dardai vor dem nächsten Spiel des erstarkten Berliner Fußball-Bundesligisten am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05. «Trotzdem müssen wir klarkommen. Wie sich unsere Mannschaft zuletzt gesteigert hat, und wie es gelaufen ist, sind wir die Favoriten. Das müssen wir hinkriegen.»
Hertha reist als Tabellen-Dritter (13 Punkte) zum Neunten Mainz (8). «Die Kunst ist nicht, nach zehn Jahren wieder die Bayern zu schlagen. Die Kunst ist, jetzt drei Punkte nachzulegen», betonte Dardai, der seinem Personal nach dem Coup gegen Bayern zweieinhalb freie Tage spendiert hatte. Danach habe er versucht, seine Spieler mental so zu lenken, «damit sie bissig bleiben», bemerkte der Ungar. Für den Trainer sei das «schwierig».
Ob Stammtorwart Rune Jarstein nach seiner Oberschenkel-Blessur in die Startelf zurückkehren wird, ließ Dardai am Donnerstag noch offen. «Die Entscheidung fällt am Freitag. Nach jetzigem Stand spielt Thomas», erklärte der Hertha-Coach. Thomas Kraft hatte gegen die Bayern als Jarstein-Ersatz überzeugt. «Wenn sich Rune morgen meldet und sagt, er sei topfit, reden wir darüber», ergänzte Dardai.
Davie Selke muss noch auf sein Startelf-Comeback warten. Nach einem zum Start der Saisonvorbereitung erlittenen Pneumothorax hatte der 23 Jahre alte Stürmer zuletzt schon wieder einige Kurzeinsätze als Einwechselspieler. «Das ist auch ein bisschen Schicksal», sagte Dardai zu Selkes Warterolle. «Es gibt im Fußball immer magische Momente, die hat derzeit Vedad.» Kapitän und Routinier Ibisevic ist nach vier Saisontreffern zur Zeit als Mittelstürmer gesetzt.
Selke komme jeden Tag zu ihm und frage, wann er denn wieder spiele, berichtete Dardai vom Ehrgeiz des Ex-Leipzigers. «Er ist gut drauf. Aber er ist erst einmal auch zufrieden mit der Rolle, wenn er reinkommt. Das sieht man an seiner Körpersprache. Er ist nicht beleidigt», ergänzte der Trainer. Und wenn Selke wieder hundertprozentig fit ist, sei es für ihn eine schöne Aufgabe, die Rollen der beiden Stürmer zu managen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. Oktober 2018