Die Ärzte: Wollen nicht in einer Welt ohne Kultur leben

Die Ärzte: Wollen nicht in einer Welt ohne Kultur leben

Die Berliner Punkband die Ärzte sorgt sich um die Zukunft der Kulturszene in der Coronakrise.

Die Ärzte

© dpa

Die Mitglieder der Band Die Ärzte, Farin Urlaub (l-r), Rodrigo Gonzalez und Bela B.

Veränderungen seien schwer abzusehen und eine Frage der Zeit. «Wenn das noch zwei Jahre geht, wird es keine Clubs mehr geben», sagte Gitarrist Farin Urlaub (56 - Geburtstag am 27. Oktober 2020) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor Veröffentlichung des neuen Albums «Hell» (VÖ 23.10.). «Dann wüsste ich nicht, wo der Nachwuchs herkommen soll. Auf welcher Bühne soll der dann groß werden?»
Die Ärzte hatten bereits mit einer Spendenaktion um Unterstützung für Berliner Clubs geworben. «Eine Welt ohne Kultur, in der möchte ich nicht leben müssen», sagte Farin nun.
Bassist Rodrigo Gonzalez (52) kann sich eine Veränderung der Musikszene vorstellen. «Vielleicht wird es wieder so wie früher in den 80ern. Da hat man viel in der Provinz gespielt hat, so kleinere Dinge wie Freies Haus der Jugend, Jugendzentrum», erinnerte sich Gonzalez. «Vielleicht geht es wieder dahin, weg von den Club in den Großstädten, in den Zentren, wo internationale Bands spielen.» Das könnte aus Sicht des Musikers vielleicht sogar ganz interessant werden. «Dann kann man da irgendwie anfangen, aber das ist auch das einzig Positive, was ich sehe.»
Theaterregisseur Thomas Ostermeier
© dpa

Promi-Statements zur Corona-Krise

Kontaktverbote, Ansteckungsgefahr und Ausgehbeschränkungen: Wie gehen die Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit der Corona-Krise um? mehr

Eric Clapton
© dpa

Rock & Pop

Termine, Informationen und Vorverkauf von Eintrittskarten für fast alle Rock & Pop Veranstaltungen in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. Oktober 2020