Rammstein: «Es geht uns nicht darum, Leute zu schocken»

Rammstein: «Es geht uns nicht darum, Leute zu schocken»

Die Musiker der wegen mehrdeutiger Bilder und Texte häufig kritisierten Band Rammstein zeigen sich überrascht über die Reaktionen auf ihr umstrittenes «Deutschland»-Video.

Rammstein

© dpa

Till Lindemann, Sänger der Band Rammstein steht beim Wacken Open-Air Festival (WOA) auf der Bühne.

«Es geht uns nicht darum, Leute zu schocken», sagte Keyboarder Christian «Flake» Lorenz dem Musikmagazin «Rolling Stone» (Juni-Ausgabe). Nach zehn Jahren ohne neues Album hatte «Rammstein» Ende März das «Deutschland»-Video mit einer sofort von Protesten begleiteten Provokation angekündigt: In der kurzen Sequenz, die im kompletten Video kaum noch eine Rolle spielt, sind Mitglieder der Band in Kleidung zu sehen, die an die von KZ-Häftlingen erinnert.
«Wir wollen provozieren, Leute in Bewegung bringen. Das ist das Gegenteil von Entertainment», sagte Lorenz. Es stelle sich auch die Frage, «warum wir beim Thema Deutschland immer gleich so empfindlich sind». Lorenz: «Der Song handelt von dem ambivalenten Verhältnis, das wir zu Deutschland haben. Und das Video zeigt, woher dieses Verhältnis womöglich kommt.» Der Song «Deutschland» ist eine ebenso brutale wie wenig nationale Abrechnung mit 2000 Jahren Geschichte eines Landes, dem Rammstein im Text sagt: «Meine Liebe kann ich dir nicht geben».
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 28. Mai 2019