„Grüne Bibliothek“ – was bedeutet das eigentlich?
Bibliotheken sind traditionell Orte des Teilens. Mit ihrem Motto “Leihen statt besitzen” sind sie Institutionen mit ressourcenschonendem Grundkonzept. Neben der stetigen Erweiterung unseres Angebots an Medien, Dingen und Veranstaltungen der unterschiedlchsten Art haben wir uns vorgenommen, auch Gebäude und das alltägliche Arbeiten ökologischer zu gestalten.
Von der Photovoltaik auf dem Dach bis hin zum ökologischem Quittungspapier – hier geben wir einen Überblick über die Maßnahmen, die wir bereits ergriffen haben und zukünftig weiter entwickeln werden.
Seit 2020 sind wir damit beschäftigt, unsere Bibliotheken zu nachhaltigen Häusern zu machen, zu Grünen Bibliotheken nach Definition der International Federation of Library Associations (IFLA).
Unser Ziel ist u. a., den Ausstoß von Treibhausgasen (THG) unserer Häuser zu minimieren. Die Ergebnisse und Entwicklungen verfolgen wir seit 2023 mit der jährlichen Erstellung von Klimabilanzen, d. h. wir ermitteln die CO2-Emissionen der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda (BZB) und die Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal (MPB). Diese beiden Gebäude eignen sich besoners gut, weil sie in Bezirkseigentum, die für die Berechnung erforderlichen Daten verfügbar sind. Als Instrument nutzen wir den 2023 entwickelten Standard „KlimaBilanzKultur“ (KBK- bzw. KBK+), der direkt von und für Kulturinstitutionen konzipiert wurde.
Als Teil des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg sind wir auch eingebunden in die vielfältigen Aktivitäten der Organisationseinheit Klima und Internationales . Das Klimateam hat sowohl Klimaschutz als auch Klimaanpassung im gesamten Bezirk im Blick.