Staatliche Pflichtfachprüfung - Allgemeine Hinweise

  • Abholung der Zeugnisse: Die Kandidaten, die innerhalb des Tarifbereiches ABC des Tarifgebietes Berlin / Umland wohnen, werden gebeten, ihre Zeugnisse persönlich abzuholen. Die Abholung ist gegen Vorlage des Personalausweises und Nennung des Geschäftszeichens während der allgemeinen Öffnungszeiten, ab dem dritten Arbeitstag (Montag – Freitag) nach der mündlichen Prüfung möglich. Kandidaten mit Wohnsitz außerhalb des Tarifgebietes wird das Zeugnis zugesandt.
  • Eine Änderung des Rechtsgebiets für den mündlichen Vortrag ist nach dem Ende der Meldefrist grundsätzlich nicht mehr möglich.
  • Anträge und Rechtsbehelfe sind schriftlich per Post oder per Fax, nicht jedoch per Email an das Justizprüfungsamt zu richten. Anfragen können per Email gesendet werden.
  • Posteingänge werden grundsätzlich nicht bestätigt; es wird gebeten, von entsprechenden Anfragen abzusehen. Bei fristwahrenden Eingängen wird eine beiliegende Empfangsbestätigung zurückgesandt.
  • Es wird gebeten, die eingereichten Unterlagen nach Rücktritt / nach Erhalt des Nichtbestehensbescheides / nach der mündlichen Prüfung schnellstmöglich abzuholen.
  • Anträge auf frühe oder späte mündliche Prüfung können schriftlich unter Angabe von wichtigen Gründen (nicht Urlaub, Feiern etc.) und unter Vorlage von Nachweisen gestellt werden. Die Anträge sollen nicht vor Ablauf von zwei Monaten nach der letzten Aufsichtsarbeit eingereicht werden.
  • Einsichtnahme in Prüfungsakten und Klausuren: Gegen Vorlage des Personalausweises und Nennung des Geschäftszeichens können die Prüfungsakten und die Klausuren mittwochs zwischen 9.00 und 12.30 Uhr innerhalb von drei Monaten nach Erhalt des Zeugnisses, Zustellung des Nichtbestehensbescheides bzw. Erhalt der Eingangsbestätigung bei Verzicht auf die mündliche Prüfung der Notenverbesserung eingesehen werden. Darüber hinaus kann Einsicht in die Prüfungsakten eines bestandskräftig abgeschlossenen Prüfungsverfahrens nur gewährt werden, wenn in schriftlicher Form ein berechtigtes Interesse dargelegt wird.
  • Kopien von Klausuren können auf Antrag vor Ort in Auftrag gegeben werden. Die Kosten betragen für die ersten 10 Seiten 50 Cent, danach 15 Cent je Seite. Es ist nur möglich, komplette Klausuren (Deckblatt, Klausur, Aufgabentext, Voten) kopieren zu lassen.
  • Ein Antrag auf Erstellung eines Rankings (Platzziffernzeugnis) kann nach Abschluss der Kampagne, schriftlich unter Angabe des Aktenzeichen gestellt werden.
  • Es finden regelmäßig Informationsveranstaltungen an den Universitäten statt. Die HU lädt hierzu grundsätzlich zum Ende des Wintersemester, die FU zum Ende des Sommersemesters. Es sind jeweils die Studierenden aller rechtswissenschaftlichen Fachbereiche Berlins und Brandenburgs eingeladen.
  • Anträge auf einen Nachteilsausgleich wegen Behinderungen oder Krankheiten, sind nicht wie im § 5 Abs. 6 Satz 4 JAO gefordert „mit Antrag auf Zulassung zur Prüfung“, sondern aus organisatorischen Gründen gesondert zu stellen. Sie sind spätestens drei Wochen vor Beginn der schriftlichen Prüfung einzureichen, es sei denn, die Prüfungsbehinderung tritt erst nach Ablauf der vorgenannten Frist ein (§ 5 Abs. 6 S. 4 JAO 2003). Die Prüfungsbehinderung ist durch ein amtsärztliches Attest nachzuweisen. Das vorzulegende Attest muss hinreichend aussagekräftig sein, damit die geltend gemachte eingeschränkte Prüfungsfähigkeit beurteilt werden kann. Hierfür ist regelmäßig eine Beschreibung der Symptome erforderlich. Darüber hinaus kann eine konkrete Diagnose notwendig sein, um insbesondere chronische und anlagebedingte Erkrankungen ausschließen zu können. Zweifel gehen zu Lasten des Prüflings. Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass bei einer Sehnenscheidenentzündung dem Amtsarzt das Ergebnis einer Ultraschalluntersuchung vorzulegen ist.

BAFÖG - Informationen für den Dahrlehensnehmer

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