Berliner Standards zur digitalen Barrierefreiheit

Die Berliner Standards zur digitalen Barrierefreiheit gelten für die Berliner Verwaltung und werden mit der IKT-Architektur festgelegt.

Die Berliner Standards zur digitalen Barrierefreiheit basieren hauptsächlich auf deutschen, europäischen und weltweiten Regelungen. Die wichtigsten Regelungen sind:

Die Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) hat durch das Gesetz zur Förderung des E-Government (E-Government-Gesetz Berlin – EGovG Bln) vom 30. Mai 2016 die Aufgabe, digitale Barrierefreiheit für Verwaltungen und für Bürgerinnen und Bürger umzusetzen. Um dieses zu erreichen, kann sie Standards festsetzen und diese auch überwachen (§ 21 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 und 5 EGovG Bln. Diese Standards werden zweimal im Jahr in der sogenannten IKT-Architektur festgeschrieben und veröffentlicht.

Bereits festgelegte Standards

Die folgenden Standards für digitale Barrierefreiheit sind hier etwas ausführlicher beschrieben als in der IKT-Architektur, aber im Wesentlichen identisch.

Berliner Standards für barrierefreie Webseiten und webbasierte Anwendungen

Prüfstandards, Anforderungen an Webseiten und webbasierte Anwendungen, Anforderungen an den Testbericht und den Nachbesserungsplan ... Weitere Informationen

Berliner Standards für barrierefreie clientbasierte Software

Obwohl sich die geltenden Vorschriften nicht speziell auf clientbasierte Software beziehen, lassen sich die meisten Kriterien auch auf clientbasierte Software anwenden. Weitere Informationen

Berliner Standards für barrierefreie Sprache und Texte

Die Berliner Standards zur digitalen Barrierefreiheit gelten für die Berliner Verwaltung und werden mit der IKT-Architektur (Link) festgelegt. Hier werden die Berliner Standards für deutsche Schriftsprache und Texte in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) beschrieben. Weitere Informationen

Berliner Standards für barrierefreie PowerPoint-Präsentationen

Sie müssen folgende Anforderungskategorien berücksichtigen, um eine barrierefreie Präsentation zu erstellen. Weitere Informationen

Assistive Technologien für Barrierefreiheit

Die folgende assistive Software ist von der IKT-Staatssekretärin Frau Sabine Smentek in der IKT-Architektur für das Land Berlin festgesetzt worden. Somit ist sie ein landesweit verbindlicher Standard. Dies ist gesetzlich geregelt. Weitere Informationen

Berliner Standards für barrierefreie Word-Dokumente

Damit Dokumente barrierefrei sind und auch von Screenreadern gelesen werden können, müssen sie barrierefrei gestaltet werden. Ein barrierefreies PDF-Dokument kann nur ohne viel Aufwand erstellt werden, wenn als Grundlage das Word-Dokument barrierefrei gestaltet wurde. Weitere Informationen

Berliner Ausschlusskriterien (K.O.-Kriterien)

Die Berliner Ausschlusskriterien (sogenannte K.O.-Kriterien) müssen bei Abschluss des Vertrages bzw. bei Einführung der Software alle erfüllt sein. Sie heißen auch sogenannte „K.O. Kriterien“. Weitere Informationen

Geplante Standards

Die Kompetenzstelle arbeitet mit allen Bundesländern an gemeinsamen Prüfkriterien und Standards. Ziel ist es, den zukünftigen Standard für barrierefreie PDF-Dokumente festzulegen.