Häufige Fragen

FAQ Holzwürfel
  • Muss eine Person im Feedback-Mechanismus innerhalb der Erklärung zur Barrierefreiheit namentlich genannt werden?

    In der Erklärung zur Barrierefreiheit muss keine Person namentlich genannt werden, jedoch ist es empfehlenswert. Für die unmittelbare Verwaltung: Eine Person ist nur namentlich der Landesbeauftragten für digitale Barrierefreiheit mitzuteilen.

  • Wo muss bei mobilen Anwendungen/Apps die Erklärung zur Barrierefreiheit bereitgestellt werden?

    Die Erklärung zur Barrierefreiheit muss innerhalb der App und der Bezugsquelle der App verfügbar sein.

  • Wie oft muss bzw. in welchem Intervall müssen Webauftritte und mobile Anwendungen öffentlicher Stellen des Landes Berlin auf Barrierefreiheit geprüft werden?

    Die Überwachungsstelle für digitale Barrierefreiheit überprüft regelmäßig und stichprobenartig verschiedene Webangebote und mobile Anwendungen öffentlicher Stellen des Landes Berlin. Wenn Ihr Angebot zur Überwachung ausgewählt wird, werden Sie im Vorherein und zu den Ergebnissen informiert.
    Als öffentliche Stelle müssen Sie selbst Ihre Angebote überprüfen, da in der Erklärung zur Barrierefreiheit vorhandene Mängel bzw. Barrieren aufgelistet werden müssen.
    Die Erklärung zur Barrierefreiheit muss jährlich erneuert werden und darf nicht älter als ein Jahr sein. Das Aktualisierungsdatum muss auch an den folgenden Stellen von Ihnen angepasst werden:

  • Müssen kommunale Anbieter ihre Webauftritte und mobile Anwendungen barrierefrei anbieten?

    Die Verpflichtung zur Barrierefreiheit besteht auch für kommunale Anbieter. Sämtliche Webauftritte und mobile Anwendungen müssen seit dem 23.09.2020 barrierefrei umgesetzt sein.

  • Müssen alle öffentlichen Stellen, die zu mehr als 50% durch öffentliche Gelder finanziert sind oder mehrheitlich durch das Land gesteuert werden, ihre Webauftritte und mobile Anwendungen barrierefrei gestalten?

    Ja. Mit Ausnahme von öffentlichen Stellen, die keine wesentlichen Informationen für die Allgemeinheit bereitstellen. Informationen, die die Interessen von Menschen mit Einschränkungen betreffen, müssen immer barrierefrei gestaltet werden.

  • Sind die Vorgaben vom Bund und vom Land dieselben? Und welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

    Grundsätzlich sind durch die Referenzierung auf die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung des Bundes (BITV) im Barrierefreie Informations- und Kommunikationstechnikgesetz Berlin (BIKTG Bln) die Vorgaben von Bund und Berlin gleich.

    Lediglich für die Berliner Verwaltung gelten zusätzlich die “Berliner Standards“.
    Zur Internetseite mit den Berliner Standards

  • Gibt es einen Rahmenvertrag für Barrierefreiheitsgutachten?

    Das IT Dienstleistungszentrum Berlin, kurz ITDZ, bietet innerhalb des Rahmenvertrages “Projekt Services“ auch Barrierefreiheitsgutachten an. Bitte kontaktieren Sie ihren Kundenmanager vom ITDZ dafür.

  • Gibt es Möglichkeiten/Hilfen seitens der Kompetenzstelle, um Schul-Homepages, auch wenn es nur für die Online-Verwaltungsfunktionen gilt, barrierefrei zu gestalten, wenn die Schulen weder die finanziellen Mittel noch speziell geschultes Personal haben, um die digitale Barrierefreiheit der Homepage zu gewährleisten?

    Wir verstehen, dass die Schulen kaum Ressourcen haben. Wir überlegen momentan, ob eine zentrale Lösung angeboten werden kann.

  • Wo finde ich Material, um zu Lösungen mit CAPTCHAs zu kommen?

    Die beste Lösung ist eine ohne CAPTCHAs. Es gibt inzwischen einige Möglichkeiten.

    Hier zwei Artikel: