Inhaltsspalte

Bildung und Teilhabe

Geld für Freizeitgestaltung
Fahrradfahren: gemeinsam mehr Spaß, Geld für Bildung & Teilhabe macht es leichter.
Bild: pressmaster / Fotolia.com

Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen haben seit 2011 einen verbesserten Anspruch auf Bildung und aufs Mitmachen. Neben ihrem monatlichen Regelbedarf werden auch sogenannte Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft berücksichtigt. Zum 1. August 2019 stieg die Pauschale zur Schulausstattung am Schuljahresanfang auf 150 Euro. Für Vereinsgebühren, Teilnahmebeiträge im Bereich Kultur, Sport, Freizeit bekommen die Familien statt 10 Euro 15 Euro pro Kind.

Welche Leistungen gibt es?

  • Mittagessen für Kinder, die Kitas, Schulen oder Horte besuchen, an denen diese Einrichtungen regelmäßig warme Mahlzeiten anbieten
  • Lernförderung für Schülerinnen und Schüler, bei denen die Erreichung der wesentlichen Lernziele gefährdet ist und durch die Lernförderung die wesentlichen Lernziele voraussichtlich erreicht werden können
  • Teilhabe an Kultur, Sport und Freizeit für alle Kinder und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, das heißt zum Beispiel Mitgliedsbeiträge für den Fußballverein oder Teilnahmegebühren für die Musikgruppe
  • Teilnahme an Tagesausflügen, die von den Schulen oder Kitas organisiert werden
  • Teilnahme an mehrtägigen Ausflügen in Schulen und Kitas
  • Leistungen für den persönlichen Schulbedarf wie Stifte, Hefte, Wasserfarben oder den Schulranzen
  • Schülerbeförderung für Schülerinnen und Schüler, die die nächstgelegene Schule ihres gewählten Bildungsgangs (in der Regel ab Sekundarstufe I) besuchen. Voraussetzung ist, dass die Kosten tatsächlich erforderlich sind und nicht bereits von anderer Seite übernommen werden

Wichtig: Seit 1. August 2019 gelten alle Leistungen – außer die Lernförderung – aus dem BuT automatisch als mit beantragt, sobald ein allgemeiner Antrag auf Lebensunterhalts-Leistungen (Arbeitslosengeld II-Antrag) gestellt wurde.

Weitere Informationen (z.B. Merkblätter, Vordrucke, berlinpass) erhalten Sie auf den Internetseiten des Landes Berlin bzw. des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales